Quick Tip: Wasserkocher richtig füllen

Mein letzter Quick Tip zum Thema Kochen war so schnell umzusetzen, wie ihr einen Deckel aus eurer Schublade zaubern könnt. Heute möchte ich die Reihe mit einem ebenso einfachen Tipp weiterführen. Denn auch beim simplen Wasser kochen lässt sich Energie sparen. Wie so oft ist die Einsparung bei einem Mal nicht riesig. Übers Jahr gerechnet spart es aber einiges ein, den Wasserkocher richtig zu füllen.

Grundsätzlich sei gesagt, dass es auf die Situation ankommt, ob ein Topf oder ein Wasserkocher die bessere Wahl ist. Das hängt von Faktoren wie der Herdart und der Wassermenge ab. Wollt ihr euch nur eine Tasse Tee machen, lohnt sich auf jeden Fall der Wasserkocher. Und hier kommt nun gleich mein Tipp: Füllt ihn auch nur mit so viel Wasser, wie ihr braucht. Bei den meisten Kochern gibt es zwar eine Mindestmenge, die man erhitzen soll. Aber ihr werdet euch sicher gut vorstellen können, dass ihr viel Energie verbraucht, wenn ihr den Kocher bis oben hin füllt und dann nur einen kleinen Teil einschenkt.

Dass das gängig ist, fiel mir im Büro auf. Da lief ich nicht selten in die Küche und zwei Liter Wasser kochten für ein Tässchen Tee vom Kollegen. Oft kam es sogar vor, dass eine volle, heiße Kanne rumstand und keiner wartete darauf. Irgendwann bekam ich dann mit, dass manche den Wasserkocher auf Verdacht füllen und anmachen. Sehr nett! Aber da das Wasser dann im Zweifel eine Stunde später, wenn es gebraucht wird, wieder erhitzt wird, geht Energie verloren.

Das nächste Mal, wenn ihr euren Wasserkocher füllt, könnt ihr einfach die Tasse (oder das, was ihr mit Wasser füllen wollt) als “Messbecher” nehmen. Dann erhitzt ihr garantiert nicht mehr Wasser, als ihr braucht. Und schon habt ihr wieder einen kleinen Schritt getan, ein bisschen Energie gespart und etwas für das Klima getan. Was sind eure kleinen Gewohnheiten, durch die ihr quasi nebenbei ein bisschen nachhaltiger unterwegs seid?

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Quick Tip: Haarbürste aus Holz

Mein letzter Beitrag in der Quick Tip-Reihe ist schon eine Weile her, der letzte zum Thema Körperpflege ebenso. Höchste Zeit also, dass ich euch verrate, warum ich ein großer Fan meiner Haarbürste aus Holz bin. Spoiler: Die Bürste ist nicht nur nachhaltig, sondern auch gut zu meinen langen Haaren. Mein Modell im Speziellen ist wahrscheinlich nicht das umweltfreundlichste, das es aktuell auf dem Markt gibt. Aber es ist trotzdem ein gutes Beispiel dafür, was ein langlebiges und damit nachhaltiges Produkt ausmacht.

Warum das so ist, ist schnell erklärt. Ich habe die Bürste bereits vor etlichen Jahren in der Drogerie gekauft, nachdem meine alte Plastikbürste kaputt ging. Das war so eine mit kleinen Knubbeln oben auf den Borsten, die mit der Zeit abgefallen sind. Da das meine ohnehin schon empfindliche Kopfhaut nicht so dufte fand, wählte ich mein Modell aus, bei dem die Borsten aus einem Stück sind. Dass sie nicht aus Plastik sind, war da eher ein Bonus. Damals achtete ich noch nicht so sehr auf Nachhaltigkeit. Heute würde ich einen genaueren Blick auf Material und Verpackung werfen. Aber das Holz ist sogar FSC-zertifiziert, also war mein Kauf gar nicht so übel. Und da ich vorhabe sie noch viele Jahre zu nutzen, lässt sich das bisschen Plastik in der Verpackung verschmerzen.

Der Langzeittest spricht jedenfalls voll und ganz für meine Wahl. Auch wenn meine Haarbüste selten so sauber ist wie auf dem Foto, kann man daran keine großen Gebrauchsspuren entdecken. Ganz nebenbei ist sie antistatisch, sehr schonend zu den Haaren und massiert die Kopfhaut angenehm. Bürstet ihr immer von den Spitzen bis zum Ansatz lösen sich auch größere “Vogelnester” sanft wieder auf. Wenn sich also eure alte verabschiedet, dann schaut doch mal im Unverpackt-Laden oder einem Öko-Onlineshop nach. Und selbst die Variante aus der Drogerie ist, wenn auch etwas mehr verpackt, eine gute Wahl. An einer Haarbürste aus Holz werdet ihr lange Freude haben!

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Quick Tip: Auf Frischhaltefolie verzichten und Plastik sparen

Heute geht es wieder weiter in der Kategorie “Quick Tip“. Wie immer könnt ihr die Tipps einfach und schnell umsetzen und vermeidet dieses Mal dadurch nicht nur Plastik, sondern spart auch Geld. Was kann ich da noch als Argument vorbringen? Ach ja! Ihr habt wahrscheinlich schon alles, was ihr braucht, zu Hause. Na, wenn das nicht mal ein Allrounder unter den Tipps ist.

Aber zum Thema. Frischhaltefolie wird aus Erdöl gewonnen und landet nach einer Verwendung in der Regel im Müll. Sie scheint zwar eine praktische Erfindung zu sein, aber am Ende zeigt sich für mich (und viele andere), dass es super ohne geht. Die Alternative zu Frischhaltefolie? Die Schüssel mit den Resten vom Essen könnt ihr fix mit einem Teller abdecken. Das bringt den Bonus, dass ihr oben drauf noch etwas anderes stapeln könnt. Das Stück Zwiebel (oder ein anderes Stück Obst oder Gemüse) wandert in einem Schraubglas in den Kühlschrank. Und mal ehrlich: manche Sachen lagern wir einfach so. Nicht alles wird gleich staubtrocken und ungenießbar, wenn es nicht luftdicht verpackt rumliegt.

Der Vollständigkeit halber hier noch ein paar Verpackungen, die ihr erst kaufen müsst. Für die altbekannten (aber vielleicht nicht zwingend gesunden) Plastikdosen findet ihr zahlreiche Alternativen. Wenn auch nicht komplett plastikfrei, bin ich ein großer Fan von Glasschüsseln mit auslaufsicherem Plastikdeckel. Zur Arbeit habe ich damit immer mein Mittagessen transportiert und vor Ort direkt darin in der Mikrowelle erwärmt. Zu Hause nutze ich sie auch, um Reste einzufrieren oder – ohne Deckel – darin zu backen. Mit einer Handvoll Dosen in verschiedenen Größen kommt ihr ziemlich weit. Leichter, etwas stoßfester, aber je nach Modell nicht auslaufsicher, sind Edelstahlbüchsen. Bei uns unterwegs im Gebrauch für die Snacks des Sohnemanns. Und zu Guter Letzt lassen sich ein Stück Käse oder das belegte Brot für den Ausflug auch in ein Wachstuch einwickeln. Ob mit Bienenwachs oder als vegane Version, selbstgemacht oder gekauft – eure Einsatzmöglichkeiten sind auch hier vielfältig.

Die Liste ließe sich noch etwas verlängern, aber ich denke, ihr versteht auch so, worum es mir geht. Ein Stück Frischhaltefolie von der Rolle zu reißen scheint die einfachste Lösung zu sein. Eine nachhaltige Alternative habt ihr aber ebenso schnell zur Hand und muss oft auch gar nichts kosten. Damit spart ihr vielleicht keine Unsummen oder Berge an Abfall. Aber der Blog heißt ja auch nicht umsonst “Kleine Schritte” 🙂

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Quick Tip: Umweltfreundlich Naseputzen

Grüßt euch auch jedes Jahr das Heuschnupfen-Murmeltier? Oder nehmt ihr im Winter jede Erkältung mit? Dann habt ihr bestimmt auch einen ordentlichen Verbrauch an Taschentüchern. Mein heutiger Beitrag der Quick Tip-Reihe soll euch daher zeigen, warum Stofftaschentücher und Recycling-Papiertaschentücher nachhaltiger sind als die üblichen Verdächtigen.

Im Jahr 2017 verbrauchte jeder Deutsche rund 17 Kilogramm “Hygienepapier”. Der Begriff schließt neben Taschentüchern auch beispielsweise Toilettenpapier, Küchenkrepp oder Servietten ein. Während diese Zahl in den letzten Jahren immer weiter anstieg, sank eine andere. Einst wurden 75% dieser Papiere aus Recyclingmaterial gefertigt. Inzwischen werden aber für knapp die Hälfte davon Frischfasern verwendet. Wir fällen also, nur um unsere Nase zu putzen, Bäume.

Die benutzten Taschentücher können aber wiederum nicht recycelt werden. Sie gehen dem Kreislauf also nach einer Nutzung verloren. Wenn dann noch Regenwald gerodet wird, nur um für diese einmalige Nutzung Bäume anzubauen, ist das gleich doppelt schädlich für die Umwelt. Und genau das ist immer öfter der Fall.

Eine sehr ausführliche Übersicht darüber, wie umweltfreundlich verschiedene Arten von Taschentüchern sind, hat Sarah von minimalwaste.de erstellt. Stofftaschentücher liegen in der Umweltbilanz langfristig klar vorne, da sie viele Male wieder genutzt werden können. Das gilt insbesondere, wenn ihr Second Hand kauft. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Flohmärkte und die Schränke der (Groß-)Eltern da großartige Fundgruben sein können. Dann fällt auch meist kein zusätzlicher Verpackungsmüll an. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: viele meiner Stofftaschentücher sind so weich, dass meine Nase nicht so schnell wund wird.

Wenn ihr euch damit nicht anfreunden könnt – auch wenn ich euch nur empfehlen kann, es auszuprobieren – dann achtet beim nächsten Einkauf einfach auf den Blauen Engel. Trägt ein Produkt dieses Siegel, besteht es ausschließlich aus Recyclingfasern. Dadurch putzt ihr eure Nase auf jeden Fall ressourcensparender. Ob Stofftaschentücher oder Papiertaschentücher – mit einem Blick auf die Herkunft seid ihr schnell nachhaltiger.

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Quick Tip: Akkus statt Batterien

Es gab mal eine Zeit, da habe ich gefühlt täglich Batterien ausgewechselt. Der geliebte Discman hat ebenso eine Menge davon geschluckt, wie der Gameboy und andere technische Geräte. Heute sind die genannten nicht mehr im Einsatz. Aber beispielsweise die Fernbedienung, das Stilllicht und die Fahrradlampe sind auf Saft aus dieser Art von Quelle angewiesen. Das sieht bei vielen von euch vermutlich nicht viel anders aus. Daher ist mein nächster Quick Tip darüber, warum ihr zugunsten von Akkus auf nicht-aufladbare Batterien verzichten solltet.

Auf den ersten Blick sehen Akkus, die man wiederaufladen kann, und Batterien, die nach der Entleerung im Müll landen, gleich aus. Der Unterschied liegt rein technisch im Inhalt, in Sachen Umweltfreundlichkeit in der Nutzungsdauer. Warum Akkus die nachhaltigere Variante sind, lässt sich kinderleicht ausrechnen. Jede Wiederaufladung eines Akkus spart die Rohstoffe einer Batterie. Außerdem benötigt die Herstellung letzterer deutlich mehr Energie, als die eines Akkus.

Bleibt zu erwähnen, dass ein Akku in der Anschaffung etwas mehr kostet. Ohne ein passendes Ladegerät kommt ihr auch nicht weit. Da ein Akku aber sehr oft wieder aufgeladen werden kann, seid ihr recht schnell im Plus. Mit in die Rechnung muss, dass die Ladung Strom aus der Steckdose günstiger als die aus einer Batterie. Wir haben vor ein paar Jahren ein Ladegerät für mehrere Größen und einige Akkus angeschafft. Wie viele wir brauchen, haben wir schlichtweg abgezählt und dann noch einen kleinen Puffer eingerechnet. Manchmal ist es ja ungeschickt warten zu müssen, bis der Akku geladen ist.

Geht euch also das nächste Mal eine Batterie leer, dann nutzt doch einfach die Gelegenheit und versorgt euch mit Akkus. Wer weiß, vielleicht freut ihr euch dann in so verrückten Zeiten wie zurzeit, dass ihr wegen einer solchen Kleinigkeit nicht in den Laden rennen müsst 😉

Weitere Infos zum Thema:

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