Kräuter durch trocknen oder einfrieren haltbar machen

Es dürfte hier inzwischen kein Geheimnis mehr sein, dass ich gerne koche. Dabei bin ich aber tatsächlich auch ein wenig minimalistisch unterwegs. Unsere Auswahl an Vorräten und vor allem Gewürzen ist vielseitig, aber nicht ausufernd. Dafür versuche ich ein paar Zutaten immer zur Hand zu haben. Allen voran Kräuter! Denn mal ehrlich: Ohne Kräuter schmecken viele Gerichte nur halb so gut. Ein Teil meines Vorrats kommt dabei sogar aus dem Garten. Damit wir daran das ganze Jahr Freude haben, zeige ich euch zwei einfache Wege, um Kräuter haltbar zu machen: einfrieren und trocknen. Und das fast ohne Hilfsmittel und mit wenig Aufwand.

Welche Kräuter sind fürs Trocknen oder Einfrieren geeignet?

Welche Methode besser ist, hängt von der Pflanze ab. Da ich nur ganz wenige Kräuter verarbeite, bin ich nicht wirklich eine Expertin und nenne euch auch nur die, mit denen ich Erfahrung habe. Aber das Internet ist wie so oft voll mit wertvollen Tipps für alle anderen. Ich für meinen Teil orientiere mich immer daran, wie die ich Kräuter frisch verarbeiten würde. Alles, was ich erst gegen Ende dazu gebe, um den Geschmack nicht zu verkochen, friere ich ein. Bei mir sind das Schnittlauch und Petersilie. Alle Kräuter, die auch mal mitschmoren dürfen, werden ebenso getrocknet wie Kräuter für Tee. Dazu zählen Rosmarin, Thymian, Oregano und Minze. Dieses Jahr wollte ich auch mal Liebstöckel trocknen, hab den Zeitpunkt aber verpasst. Nächstes Jahr dann!

Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch in Schraubgläsern einfrieren

Variante 1: Einfrieren

Gerade bei Petersilie ist Einfrieren eine tolle Lösung zum Haltbar machen. Bisher habe ich es noch nicht ganz raus, dass die Petersilie im Garten richtig üppig wächst. Daher reicht die Ernte nicht, um durch den Winter zu kommen und ich kaufe auf dem Markt zu. So ein Sträußchen hält sich aber nicht ewig, daher wandert es schnellstmöglich in den Gefrierer. Schnittlauch wächst hingegen bei uns ganz gut und so ernte ich immer mal wieder eine Ladung. Beide Kräuter wasche ich bei Bedarf vor dem Einfrieren und lasse sie gut trocknen. Dann schneide ich sie so klein, wie ich es tue, wenn sie direkt in den Topf wandern. Je nach Menge fülle ich sie in ein kleines Schraubglas oder einen Gefrierbeutel und ab ins Kalte. Ist es Zeit das Essen zu verfeinern, schütte ich die Kräuter einfach so dazu. Selbst in der Salatsoße tauen die kleinen Stückchen schnell genug auf.

Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Oregano zum Haltbarmachen trocknen

Variante 2: Trocknen

Wie oben erwähnt gibt es Kräuter, die ich zum haltbar machen lieber trockne. Da diese dabei ihr Aroma nicht oder nur kaum verlieren, brauche ich damit nicht unseren kleinen Gefrierschrank vollstopfen. Ich habe meist nur kleine Mengen von allem oder trockne in kleinen Ladungen, sodass ich kein großes Profiequipment brauche. Meist ernte ich mehrere Zweige ab und hänge sie in Bündeln kopfüber in der Küche an unseren Organizer. Entweder wie auf dem Bild eingeklemmt oder an einem der Haken. Ich habe aber auch schon eine größere Menge Oregano luftig auf einem Blech ausgebreitet oben auf der Küche gelagert, bis alles trocken war. Je nach Pflanze dauert es so oder so nur ein paar Tage. Danach streife ich die Blätter ab und lagere sie in einem luftdichten Gefäß. Auch hier sind es meist wiederverwertete Schraubgläser.

Schneller, aber auch mit mehr (Energie-)Aufwand geht das Trocknen im Backofen oder einem Dörrapparat. Bei großen Mengen kann das durchaus sinnvoll sein, denn nicht jeder will sich die ganze Wohnung vollhängen. Beim Backofen könnt ihr vielleicht die Nachwärme vom Backen nutzen, wenn ihr ihn sowieso braucht, um dem Trocknen etwas nachzuhelfen. Aber zum kompletten Trocknen wird das eher nicht reichen. Beim Aufhängen habt ihr also den Vorteil, dass ihr mit mehr Zeiteinsatz keinen zusätzlichen Strom verbraucht. Die Handhabung beim Kochen ist so, wie ihr es von getrockneten Kräutern aus der Packung gewohnt seid. Rein in den Topf und bisschen Zeit zum Ziehen lassen. Wie ihr daraus Tee kocht, dürfte auch klar sein: Ein Teesieb oder -Ei ist euer Freund.

Vor dem Haltbarmachen die Kräuter klein schneiden

Da geht noch mehr…

Für mich und meine Art zu kochen reichen das Einfrieren und Trocknen der Kräuter völlig aus. Aber es soll erwähnt sein, dass es noch viele andere Möglichkeiten gibt. Da ich damit aber (quasi) keine Erfahrungen habe, folgt jetzt lediglich eine kleine Aufzählung. Kräutersalz ist nicht nur sehr beliebt für den Eigengebrauch, sondern auch als Geschenkidee. Für Pesto eignen sich zahlreiche Kräuter (und sonstiges Grün) und richtig aufbewahrt habt ihr daran lange eure Freude. Wer keine Lust auf Trocknen hat, kann die Kräuter auch klein hacken und mit Öl portionsweise in einer Eiswürfelform einfrieren. Ein oder zwei Würfel in den Topf oder die Pfanne, heiß werden lassen und das Essen anbraten und gleichzeitig würzen. Habt ihr nur mal 2-3 Zweige übrig, könnt ihr sie auch in eine Flasche mit Öl stecken. Kräuteröl mit beispielsweise Rosmarin oder Thymian, wahlweise mit Knoblauch und/oder Chili verfeinert, findet sich oft beim Italiener.

Ein letzter Tipp wird hier nur am Rande erwähnt, denn dafür plane ich einen separaten Beitrag. Sehr variabel und unglaublich lecker ist selbstgemachte (vegane) Kräuterbutter. Die lässt sich sowohl ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren als auch einfrieren. Auf dem Brot oder als kleiner Geschmacksbooster ganz am Schluss beim Kochen der absolute Hit! Mein liebstes Rezept werde ich euch mal noch aufschreiben und hier auf dem Blog stellen (Ungeduldige finden es aber auch schon auf meinem Instagram-Kanal).

Kräuterbutter selber machen

Kräuter einfrieren oder trocknen ist immer eine gute Idee

Die Gründe Kräuter haltbar zu machen, können vielfältig sein. Vielleicht wisst ihr nicht mehr wohin mit eurer Ernte. Oder ihr wollt euch einen Vorrat für den Winter anlegen. Bei mir ist es meist eine Mischung aus den beiden. Für aufwändige Methoden habe ich im Alltag aber meist keine Zeit (oder keine Lust), daher bin ich froh um diese zwei einfachen und schnellen Varianten. Gerade wenn die Kräuter aus meinem Garten kommen, ist das eine sehr günstige Lösung, um lange etwas von den (Bio-)Kräutern zu haben. Und für alles Gekaufte hat das Haltbarmachen den Vorteil, dass wir so keine Abfälle haben, wenn wir nicht alles aufbrauchen. Klar wären das hier immer nur kleine Mengen, die in der Tonne landen würden, aber auch die zählen für mich.

Habt ihr Erfahrung damit, Kräuter haltbar zu machen? Welches ist euer liebster Weg und welches Pflänzchen darf in eurem Vorrat nie fehlen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Kleidung von Hand flicken: 4 einfache Techniken

Vor ein paar Monaten bin ich in ein regelrechtes Loch gefallen. Allerdings nicht im negativen Sinne. Ganz im Gegenteil. Den Anfang nahm es mit meinem Vorsatz neue Techniken zu lernen, um unsere Kleidung zu flicken. Bisher habe ich dafür ganz simple Methoden benutzt, die meist eher praktisch, aber nicht unbedingt raffiniert waren. Es war also Zeit für ein kleines Upgrade meiner Skills. Kurz darauf konnte ich kaum aufhören, mich in das Thema einzulesen und neue Methoden zu üben. Und ohne es geplant zu haben, habe ich mir dabei vier Techniken angeeignet, mit denen ich Kleidung von Hand flicken und teilweise sogar gleich verschönern kann. Und das sind folgende:

Löcher in Kleidung durch Weben reparieren

1. Löcher ausbessern durch Weben

Angefangen habe ich mit dem, was am einfachsten aussah: Weben. Das kennt ihr sicherlich noch aus der Schulzeit: drüber, drunter, drüber, drunter, … Das Schöne an dieser Methode ist, dass sie so vielseitig ist. Ihr könnt damit Löcher in fast allen Arten von Stoffen stopfen. Das Ergebnis ist nur bedingt dehnbar, aber das macht meist nichts. Selbst bei Socken kann das Weben je nach Stelle zum Einsatz kommen. Grundsätzlich wichtig ist es, dass ihr deutlich über das Loch hinaus Stiche setzt. Sonst entsteht direkt neben dem Reparierten ein neues Loch. Den Fehler habe ich am Anfang öfter gemacht und musste dann nach einmal tragen nachbessern. Außerdem sollet ihr die Reihen nicht zu weit auseinander setzen, damit das Loch auch wirklich zu ist. Je nachdem, ob ihr Garn in passenden Farben nehmt oder bewusst etwas, das sich absetzt, fällt die Stelle mehr oder weniger auf.

Der Schlingenstich ist gut für kleinere Löcher

2. Stopfen oder verstärken mit dem Schlingenstich

Für kleine Löcher, beispielsweise in T-Shirts, eignet sich der Schlingenstich sehr gut. Auch der könnte euch bekannt vorkommen, denn damit werden gerne die Kanten von Decken versäumt. In einer Spirale von außen nach innen genäht, überdeckt ihr damit gut kleine Löcher. Mir gefällt der Stich sehr gut, da er schnell von der Hand geht. Manchmal fehlt mir schlichtweg die Geduld zum Weben. Außerdem mag ich das Muster, das dadurch entsteht. Es hat etwas von einer Stickerei und wirkt dadurch wie ein gewolltes Dekoelement. Bisher habe ich den Schlingenstich nur bei Strickstoffen genutzt. Ich kann mich auch nicht erinnern, ihn mal auf einem Webstoff im Einsatz gesehen zu haben (bis auf Jeans, die gefühlt fast alles mitmachen). Was natürlich nicht heißt, dass das unmöglich sein muss.

Bei durchgescheuerten Stellen, gerade in Socken, könnt ihr mit dem Schlingenstich auch den Stoff verstärken. So verhindert ihr die Bildung eines Lochs. Das ist grundsätzlich immer besser als darauf zu warten, dass die Stelle komplett offen ist. Dazu näht ihr auch in einer Spirale von außen nach innen über das noch vorhandene Gewebe drüber.

Das traditionelle Japanische Sashiko ist beliebt für visible mending.

3. Einfaches Sashiko

Schon im letzten Beitrag zum Kleidung flicken hatte ich erwähnt, dass ich mit Sashiko liebäugle. Die japanische Tradition ist das Gegenteil von unauffällig. Vielmehr ist der Gedanke dahinter, dass jede Reparatur sichtbar gemacht werden soll, um die Geschichte des Stücks und damit auch die Wertschätzung dafür zu betonen. Mit Übung und Geduld entstehen da echte Kunstwerke. Davon bin ich noch etwas entfernt. Aber zwei Hosen mit relativ großen Löchern konnte ich damit schon retten und – wie ich finde – verschönern. Im Gegensatz zu den anderen Techniken braucht ihr hier etwas mehr als nur Nadel und Faden. Ein Stickrahmen vereinfacht die Arbeit ungemein und ihr braucht auf jeden Fall ein geeignetes Stück Stoff für den Flicken. Praktisch ist, dass ihr damit auch dünn gewordene Stellen verstärken könnt, bevor ein Loch entsteht. Von außen sieht es aber aus, als hättet ihr „nur“ die Kleidung mit einem Muster aufgepeppt.

Mit dem Maschenstich lassen sich dünne Stellen in Strick gut retten

4. Strickwaren verstärken mit dem Maschenstich

Der Maschenstich kann – wenn ihr das wollt – die unauffälligste Art zu flicken sein. Allerdings funktioniert er nicht bei Webstoffen, sondern nur bei Gestricktem, also Socken, Strickpullis, Jersey & Co. Grundsätzlich ist es möglich damit Löcher zu stopfen. Da ich aber bisher keine grobmaschigen „Mängelexemplare“ hatte, habe ich nur Stücke verstärkt. Zu feine Maschen sind nicht gerade der beste Einstieg, um zu lernen damit ein Lock zu stopfen. Meine bisherigen Versuche dünn gewordenen Socken zu verstärken sind aber gut gelungen. Da ist es nämlich nicht notwendig jede Reihe einzeln abzuarbeiten, sondern ihr könnt über mehrere Reihen und Maschen hinwegnähen. Auch hier gilt wieder, dass die Garnfarbe bestimmt, wie unauffällig das Ergebnis ist. Habt ihr sogar exakt das gleiche Garn wie im Kleidungsstück, ist die Reparatur quasi nicht zu erkennen. Aber gleichzeitig könnt ihr auch bewusst auffällige Reparaturen und sogar dekorative Muster damit machen.

Ist das was für Neulinge?

Mit meiner Aussage, dass ich meine sehr simplen Techniken ausbauen wollte, könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass ich hier nun etwas für Fortgeschrittene erzähle. Erfreulicherweise ist dem aber nicht so. Es war sicherlich ein Vorteil, dass ich im Umgang mit Nadel und Faden geübt bin. Gleichzeitig hatte ich aber nie das Gefühl, dass es nicht auch ohne zu erlernen gewesen wäre. Ich war einfach nur ein bisschen schneller dadurch. Steht ihr bei dem Thema noch komplett am Anfang, habe ich ein paar Tipps für euch:

  • Eins nach dem anderen: Sucht euch eine Technik aus und übt sie, bis ihr mit dem Ergebnis (halbwegs) zufrieden seid. Dann schaut euch die nächste an.
  • Rettet “unnötige” Teile: Nehmt als erstes nicht euer Lieblingskleidungsstück, sondern eins, bei dem euch das Ergebnis relativ egal ist. Ich hab ganz viel an Socken und unseren Schlafanzügen geübt.
  • Klein anfangen: Statt gleich an das große Loch im Wollpulli zu sitzen, stopft erstmal ein Löchlein. Ein schnelles Ergebnis motiviert und 2-3 kleinere Projekte geben euch Routine und Sicherheit für große Reparaturen.
Kleidung von Hand zu flicken muss nicht schwer und kann sehr schön auffällig sein.

Kleidung flicken von Hand lernen: da findet ihr mehr dazu

So, wenn ich euch nun angefixt habe, habe ich euch mit Sicherheit auch gleich ein wenig enttäuscht, da ich keine konkreten Anleitungen dazu geschrieben habe. Die Enttäuschung will ich dann gleich mal aus dem Weg räumen. Ihr habt nämlich viele Möglichkeiten die Tricks von den richtigen Profis abzuschauen. Meine Informationsquellen waren hauptsächlich Bücher und das Internet. Eine konkrete Buchempfehlung will ich noch nicht geben. Bisher hatte ich zwei Stück in der Bibliothek ausgeliehen, mindestens zwei weitere warten da noch auf mich. Sobald ich einen Favoriten habe, stelle ich ihn hier vor.

Wenn ihr nicht gleich das große Ganze wollt oder braucht, dann lohnt es sich im Internet nach einer spezifischen Anleitung für eine Technik zu suchen. Ich bin eher ein Freund von geschriebenen Anleitungen und habe daher auf Blogs gestöbert. Kommt ihr besser mit Videos zurecht, geht gleich auf Youtube. Und wollt ihr nur mal ein bisschen Inspiration, sind Pinterest und Instagram (#visiblemending) ein guter Start.

Eigentlich ganz schön das Loch

Wie schon erwähnt, hat mich das Flicken von Kleidung von Hand in kurzer Zeit total in seinen Bann gezogen. Mein Reparaturstapel, der dadurch ja eigentlich kleiner werden sollte, hat sich explosionsartig vergrößert. Stücke, die ich schon aufgegeben hatte, waren auf einmal zu retten. Schäden, an die ich mich vorher nicht rangetraut hatte, sahen jetzt machbar aus. Tatsächlich liegen immer noch viele Teile auf meinem Stapel. Vielleicht auch immer noch mehr als vorher. Aber die Menge an Kleidung, die in den letzten Monaten wieder repariert in den Schrank gewandert ist, ist nicht zu verachten. Und darauf bin ich ehrlich gesagt auch ein wenig stolz. Mal sehen, wie weit ich mich noch in das Thema reinarbeite. Irgendwann kommt sicherlich der Tag, an dem ich wieder das Gefühl habe, mehr lernen zu müssen. Aber bis dahin werde ich noch gut beschäftigt sein.

Wenn ihr mehr über meine Fortschritte beim Kleidung von Hand flicken sehen wollt, dann schaut doch mal in das entsprechende Highlight auf meinem Instagram-Account. Da werde ich auch immer wieder neue Ergebnisse posten. Ansonsten freue ich mich natürlich auf eure Rückmeldungen hier auf dem Block: Repariert ihr eure Kleidung? Und welche Technik kommt bei euch am liebsten zum Einsatz?

Ein Hochbett mit Treppe fürs Kinderzimmer: unser DIY-Umbau

Manchmal passen Möbel einfach nicht (mehr) ins Leben. Das kann ein Grund sein, sie weiterziehen zu lassen. Oder aber, sie dem Leben anzupassen. Mit unserem Esstisch haben wir ein Möbelstück aufgearbeitet, das uns schon lange begleitet. Dieses Mal war es eines, bei dem wir kein auf unsere Bedürfnisse passendes Modell gefunden haben: ein Hochbett fürs Kinderzimmer. Mit einer Mischung aus Umbau und DIY-Treppe kamen wir dann aber doch ans Ziel.

Warum denn eigentlich ein Hochbett fürs Kinderzimmer?

Zuerst einmal die Frage, warum wir nicht einfach ein normales Bett gekauft haben. Wir mögen unsere aktuelle Wohnung sehr, doch ist das Kinderzimmer nicht allzu groß. Das muss es auch nicht sein. Im Wohnzimmer haben wir noch viel Platz zum Spielen. Außerdem müssen kleine Räume nicht einengend sein, wenn sie gut geplant sind. Die Idee von cleveren, kleinen Räumen fasziniert uns sehr und wir haben uns für das Kinderzimmer gut überlegt, wie der Raum die nächsten Jahre mitwachsen kann. Ein Hochbett ist dabei in unseren Augen eine tolle Lösung, um den Platz auszunutzen. Gleichzeitig sind wir damit flexibel, wenn sich die Bedürfnisse des Großen ändern und / oder das Baby einzieht.

So sah das Hochbett vorher aus. Nicht gut für ein Kinderzimmer.

Bett ist nicht gleich Bett!

Nachdem die Raumplanung konkreter wurde, machten wir uns auf die Suche nach dem perfekten Bett. Ich hatte dafür die Kleinanzeigen im Blick, doch viele Exemplare kamen nicht in Frage. Das „Hoch“ in Hochbett ist doch recht variabel. Meist reicht es wenigstens, um darunter eine Kuschelhöhle zu machen. Doch ein zweites Bett oder gar ein Schreibtisch passt da nicht drunter. Dann kam aber eine Anzeige rein für ein Hochbett, dessen oberes Bett mit rund 1,40 m angenehm hoch ist und auch noch separat aufgestellt werden kann. Gut also für die Zeit, wenn das in die Höhe stapeln nicht mehr notwendig ist. Günstig war es noch dazu.

Ein paar Mankos gab es aber. Eher zweitrangig waren die 90er-Jahre-Optik und die Gebrauchsspuren. Die Holzfarbe passt nicht so ganz in die Wohnung, was jetzt aber auch nicht dramatisch gewesen wäre. Nicht auf dem Bild oben zu sehen: Der „Rausfallschutz“ war selbst für ein größeres Kind eher mickrig und damit hätten wir vermutlich vor Angst, dass das Kind rausrollt, nicht ruhig schlafen können. Und zuletzt war die Leiter recht steil für ein Kleinkind.

Kleinere Gebrauchsspuren auf dem alten Kopfteil.

Aufhübschen und kindersicher machen

Das Projekt hatte zwei Phasen. Als erstes machten wir uns ans eigentliche Bett. Die Farbe und den ein oder anderen Schrammen konnten wir in einem Rutsch ausbessern. Dafür schliffen wir alles einmal ab und lasierten es mit einer ökologischen Holzfarbe weiß. Den Rausfallschutz ersetzten wir komplett, denn der Aufwand ihn zu erweitern wäre zu groß gewesen. Nach etwas Brainstorming entschlossen wir uns dafür, auch das Kopfteil loszuwerden und stattdessen eine Sicherung rundherum zu bauen. Dafür schraubten wir einfache Latten aus dem Baumarkt zusammen und befestigten sie am Bett und der Wand. Online fanden wir einen Shop, der Sicherheitsnetze in Wunschdicke und -größe herstellt. Die sind überraschenderweise gar nicht so teuer, Öko-Tex zertifiziert und sehr stabil. Mit kleinen Haken, sog. Krampen, haben wir die Netze direkt am Holz befestigt.

Der neue Rausfallschutz: das Netz ist mit Krampen festgemacht.

Ein sicherer und praktischer Weg nach oben

Es folgte die zweite Phase. Dieses Mal ein Neubau. Da uns die Leiter zu unsicher war, suchten wir nach einer Alternative. Die meisten fertigen Leitern oder Treppen passten nicht oder nahmen zu viel Platz weg. Also entschieden wir uns dafür selbst eine Treppe zu bauen. Und da wir schon dabei waren, planten wir sie gleich so, dass sie auch noch Stauraum bietet. Passgenau für das Zimmer entstand dann aus stabilen Multiplex-Holzplatten dieses kleine Schmuckstück. Es ist das komplexteste Projekt, das wir bisher gebaut haben und entsprechend sind wir ein bisschen stolz darauf! Die Stufen sind für ein Kleinkind gut machbar, von der Seite können Bücher und Spielsachen verstaut werden und oben gibt es noch als Gimmick ein kleines Geheimfach für Schätze. Da die Treppe zwischen Bett und Wand steht, brauchen wir kein Geländer.

Dank der DIY-Treppe ist das Hochbett gut und sicher erreichbar und hat gleichzeitig Stauraum.

So wächst das Hochbett im Kinderzimmer mit

Das Endergebnis sieht nicht nur, wie wir finden, gut aus, sondern ist auch wirklich praktisch geworden. Wir haben nun einige Nutzungsmöglichkeiten:

  • Unten schlafen, oben zurückziehen: Entweder mit einer Matratze auf dem Boden oder dem Babybett kann problemlos unten ein fester Schlafplatz eingerichtet werden. Oben kann zur Kuschelecke werden.
  • Oben schlafen, unten spielen: Das obere Bett in der eigentlichen Nutzung als Schlafplatz. Hierfür müssten wir noch den Rausfallschutz am Fußende erweitern. Das werden wir vermutlich mit einem Brett machen, dass einfach entfernt werden kann (damit wir Eltern gut rein und raus kommen). Unten sind wir durch die Höhe sehr flexibel: Leseecke, Spielbereich, Bastelplatz, Schreibtisch… was gerade interessant ist.
  • Oben und unten schlafen: Wollen irgendwann mal beide Kinder im Zimmer schlafen, richten wir oben und unten einen festen Schlafplatz ein.
  • In Einzelteilen: Ist später das Hochbett mal out oder nicht mehr notwendig, können wir das obere Bett (mit oder ohne Rausfallschutz) abmontieren und auf dem Boden stellen. Die Treppe kann als Regal weitergenutzt werden.
Nach dem Hochbett-Umbau ist das Kinderzimmer richtig gemütlich.

Wir sind zufrieden mit dem Hochbett-Umbau

Besonders durch die DIY-Treppe ist das unser bisher größtes Möbelprojekt geworden und auch dieses Mal kamen wir gut ohne eigene Werkstatt durch. Abschleifen und lasieren kostet Zeit und auch eine Treppe von Grund auf selbst zu planen ist ohne Erfahrung mal nicht eben so gemacht. Das Endergebnis gefällt uns aber sehr gut, ist praktisch und daher für uns den Aufwand allemal wert. Wie lange wir genau gebraucht haben, kann ich nicht sagen. Wir haben die Arbeit in kleinen Häppchen über mehrere Wochenenden verteilt. Das Kinderzimmer ist durch das Hochbett flexibler geworden und kann so ein paar Jahre mitwachsen.

Was die Nachhaltigkeit angeht, ist es natürlich etwas zweigeteilt. Einerseits musste kein neues Bett für uns produziert werden, die Emissionen und Ressourcen für die Produktion sind bereits abgehakt. Andererseits ist auch viel neues Holz in das Projekt eingeflossen. Durch die Flexibilität können wir aber beide Teile – Bett und Treppe – viele Jahre nutzen und danach vielleicht sogar noch einmal weitergeben. Und wie ich hier schon so oft erwähnt habe, ist die Nutzungsdauer bei der Ökobilanz nicht zu vernachlässigen. Am Ende also nicht die schlechteste Lösung.

Seid ihr auch so fasziniert von clever eingerichteten kleinen Räumen bzw. Wohnungen?

Nachhaltig campen: Verpflegung

Eine meiner liebsten Beschäftigungen im Urlaub ist es, die lokale Küche zu erkunden. So finde ich es beispielsweise immer total spannend durch die landestypischen Supermärkte zu stöbern und zu schauen, was es dort alles gibt. Als Camper müssen wir dort sowieso hin, um unsere Vorräte aufzustocken. Wie auch zu Hause schauen wir dann trotz allem Urlaubsfeeling auf ein paar Sachen, die uns wichtig sind. So legen wir auch auswärts Wert darauf, möglichst nachhaltig produzierte Produkte zu kaufen, wenig Lebensmittel zu verschwenden und auch unser Müllberg sollte uns nicht über den Kopf wachsen. Wie wir beim Campen unsere Verpflegung möglichst nachhaltig gestalten, habe ich für euch zusammengefasst.

Vor der Abreise

Schon beim Packen für den Urlaub haben wir bei unseren ersten Campingtrips typische Anfängerfehler gemacht. Natürlich hatten wir an das Zelt, die Schlafsäcke und den Kocher gedacht. An ein paar Gewürze, damit das selbst gekochte Essen auch im Urlaub besser schmeckt, leider nicht. Salz und Pfeffer hatten wir, wenn ich mich recht erinnere, dabei. Aber das wird den meisten von euch auch ein wenig zu dürftig sein. Also werft beim Packen einen Blick in euren Küchenschrank und überlegt, welche Gewürze ihr häufig benutzt und was sich sehr universell einsetzen lässt. Und die packt ihr dann auch ein. Bei uns ist das neben Salz und Pfeffer noch Gemüsebrühpulver, italienische Kräuter und Knoblauch- und Paprikapulver.

Dann macht es Sinn ein paar Basics einzupacken. Öl und Essig (ggf. umgefüllt in kleinere Flaschen) sind immer eine gute Idee. Zusätzlich haben wir immer noch je ein bis zwei Portionen Beilagen wie Nudeln oder Couscous dabei, Müsli fürs Frühstück und sämtliche angebrochenen Essensreste, wie Margarine, Milch oder Saft. Eine gewisse Grundausstattung ist natürlich sehr praktisch. Aber für mich spielt auch eine Rolle, dass wir so nicht darauf angewiesen sind, sofort nach einer Einkaufsmöglichkeit Ausschau zu halten. Dafür extra herumzufahren und dann vielleicht Produkte kaufen zu müssen, die nicht unserer Vorstellung von nachhaltigem Essen entsprechen, ist nicht so toll. Oder mit einem Kilo Salz nach Hause zu fahren, weil es gerade keine kleineren Packungen gab.

Kleinere Vorräte zur Verpflegung mitzunehmen macht Sinn, um nachhaltig zu campen.

Ab geht die Reise

Ist alles verstaut und die Fahrt beginnt, kommt irgendwann unweigerlich der Hunger. Jetzt mit Kind ist der vielleicht auch mal schnell dringend. Raststättenessen ist jetzt nicht gerade bekannt dafür, besonders umweltfreundlich zu sein. Die vegetarische Auswahl ist oft überschaubar, der Müllberg nach dem Essen eher nicht. Darum packen wir uns immer ausreichend Essen für die Fahrt ein. In der Regel belegte Brote und klein geschnittenes Obst oder Gemüse. Außerdem noch ein paar kleinere Snacks, die notfalls auch im Auto gegessen werden können, ohne dass es danach eine Grundreinigung braucht.

Natürlich ist es kein Beinbruch, wenn wir uns mal mit der Menge verschätzen und doch was kaufen oder Gelüste nach einem Eis haben. Am Ende darf auch die Fahrt in und vom Urlaub schön sein. Es geht vielmehr darum, flexibel zu sein. Denn nicht immer kommt der Hunger gerade dann, wenn ein großer Rastplatz in der Nähe ist. Und extra Umwege fürs Essen wollen wir lieber nicht fahren (müssen).

Auf dem Campingplatz gelten andere Regeln

Während wir hier unseren Kühlschrank und die Abstellkammer haben, um unser Essen zu lagern, sind die Möglichkeiten im Zelt eher begrenzt. Daher müsst ihr überlegen, was ihr alles kauft. Frisch angekommen mag es zwar verlockend sein, sich gleich mal durch das regionale Sortiment zu kaufen. Aber wenn die Hälfte davon dann verdirbt, weil ihr es nicht richtig lagern könnt, wäre das sehr schade. Darum solltet ihr lieber öfter einkaufen, eher zur kleineren Packung greifen und zumindest grob planen, wann ihr überhaupt selbst kochen wollt.

Alles, was sich ohne Kühlung gut hält, ist natürlich unproblematischer. Da ist eher die Frage, wie viel Platz ihr noch habt. Alles, was gekühlt werden muss, solltet ihr aber im Auge behalten. Wir haben eine Kühlbox in der so gebräuchlichen Größe, die am Strom hängt. Dadurch können wir zwar durchgehend kühlen, aber haben nur wenig Platz.

Verpflegung für unterwegs

Und was ist mit Tagesausflügen?

Sind wir im Urlaub unterwegs, ähnelt das meist der Anreise. Wir versuchen möglichst schon morgens zu planen, ob wir unterwegs essen gehen wollen. Wollen wir das nicht, haben wir für die entsprechenden Mahlzeiten etwas dabei. Dazu kommen immer ein paar Snacks und natürlich darf eine Trinkflasche mit Wasser nicht fehlen. So sparen wir eine Menge Müll. Statt an einem Kiosk schnell mal einen Schokoriegel zu kaufen, packen wir ein paar Kekse (aus der größeren Packung im Zelt) ein und meist noch etwas Obst. Natürlich heißt das nicht, dass wir nicht doch mal einen verpackten Snack oder eine Limo kaufen. Zero Waste ist schön und gut, aber manchmal auch nicht so einfach im (Familien-)Alltag unterzukriegen.

Auch die Verpflegung kann das Campen nachhaltig machen

Wie zu Hause sind wir auch im Urlaub nicht päpstlicher als der sprichwörtliche Papst. Wir schauen uns nach Wochenmärkten um, versuchen Müll zu vermeiden und etwas vorbereitet zu sein. Doch wir nehmen auch mal mehr Verpackung in Kauf, um sicher zu gehen, dass uns das Lebensmittel darin nicht verdirbt. Oder kaufen spontan mal etwas, das wir mit Planung nachhaltiger hätten bekommen können. Am Ende ist es wie so oft ein Abwägen zwischen einem möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck und einer entspannten Zeit. Doch wir haben uns inzwischen so gut ein gegroovt, dass der Nachhaltigkeitsaspekt unseres Urlaubsessens fast schon nebenher mitläuft.

Habt ihr noch Tipps, die ihr ergänzen würdet?

Darum solltet ihr eure Verpflegung beim Campen nachhaltig gestalten

  • Besser vorbereitet: Gerade mit Kindern kann ein „Hungernotfall“ schonmal den Urlaubstag trüben. Das vorbereitete Essen ist als schneller Problemlöser jederzeit zur Hand.
  • Weniger Lebensmittelabfälle: Habt ihr eure Kühl- und Aufbewahrungsmöglichkeiten im Blick, verdirbt euch weniger Essen.
  • Weniger Abfall: Gekaufte Snacks und Take-Away verursachen schnell unnötigen Abfall und lassen sich durch entsprechende Planung verringern.

Brot richtig lagern

Wir Deutschen sind ja schon ein wenig verrückt nach Brot. Und kaum etwas lässt mich im Ausland mehr merken, dass auch ich typisch deutsch sozialisiert wurde, als die Tatsache, dass ich mich sehr über gutes Brot freuen kann. Nicht, dass es dafür wie daheim schmecken muss 😉 Gleichzeitig finde ich es ätzend, wenn der Laib, der frisch gekauft so superlecker war, einen Tag später schon eher „meh“ ist. Darum bin ich froh eine Methode gefunden zu haben, um frisches Brot oder auch Brötchen zu lagern und länger genießbar zu halten.

Grundsätzliches zum Thema Brot aufbewahren

Ganz unabhängig davon, worin ihr euer Brot lagern wollt, gibt es eine Grundregel. Jede Schnittfläche macht das Brot nicht nur anfälliger für Schimmel, sondern vergrößert auch die Fläche, an der das Brot austrocknen kann. Daher kaufe ich inzwischen kein geschnittenes Brot mehr. Brötchen versuche ich nur dann aufzuschneiden, wenn ich sicher bin, dass ich sie ganz esse. Bei letzterem schneide ich sonst nur ein Stück ab, sodass die Schnittfläche möglichst klein ist. Ich war von zu Hause den Luxus einer Brotschneidemaschine gewöhnt. Den gab es damals in meiner 1,5 qm Studentenküche nicht. Seither ist ein gutes Brotmesser für mich ein perfekter und platzsparender Ersatz.

Die Lösung zum Kaufen

In der Zeit als wir, im Gegensatz zu heute, nicht fast jeden Tag Brot gegessen haben, hatten wir öfter ungenießbare Reste. Also musste die Lebenszeit irgendwie verlängert werden. Denn einfach so in der Papier- oder Plastiktüte vom Kauf wird das meiste Brot entweder steinhart oder schimmelig. Eine kleine Recherche brachte einen Tontopf zu Tage, der kurz darauf bei uns einzog. Der war nicht billig, aber wir waren mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden. Ton gleicht Feuchtigkeit aus, entzieht also Überschuss und gibt ihn bei Bedarf wieder ab. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Materialien, aus denen Brottöpfe gemacht sind. Da ich aber keines davon selbst getestet habe, kann ich zu deren Erfolgsquote nichts sagen.

Brot lagern geht einfach in einem Stoffbeutel

Die gute Jute

Einige Zeit später offenbarte uns eine Lösung, die nicht nur günstiger ist, sondern in unserem Falle auch ohne Neukauf ausgekommen wäre. Eigentlich ärgerte ich mich nur darüber, dass ich alle paar Tage eine Papiertüte rumliegen hatte, nur um Backwaren vom Bäcker bis nach Hause zu transportieren. Trotz Wiederverwertung als Mülltüte hatten wir irgendwann zahlreiche davon rumliegen. Also funktionierte ich einen unserer Stoff-Einkaufsbeutel zum „Transportmittel“ um. Und siehe da: darin halten sich Brötchen & Co richtig gut! Meist legen wir den Beutel trotzdem in den Tontopf, damit es aufgeräumt ist. Aber im Urlaub, wo wir den Topf natürlich nicht mitschleppen, zeigte sich, dass die Tasche alleine schon reicht.

Und wenn es noch länger halten soll?

Auch diese Methode hat ihre Grenzen und kann eure Backwaren nicht ewig lange frischhalten. Zum einen sind manche Brotsorten unabhängig von der Aufbewahrung schnell nicht mehr so spannend. Da hilft der Toaster, denn geröstet merkt ihr davon meist nichts mehr. Aber es gibt auch Situationen, in denen das Brot mehr als nur ein paar Tage aufbewahrt werden muss. Beispielsweise wenn wir länger nicht zu Hause sind, können und wollen wir nicht immer sämtliche Essensreste mitnehmen. Dann vergesst einfach meine Grundregel von oben, schneidet das Brot in Scheiben und friert es ein. So könnt ihr nach Bedarf einzelne Scheiben auftauen, ggf. im Toaster etwas auffrischen und der Rest wartet geduldig im kühlen Schlaf.

Brot richtig lagern ist sinnvoll

Der Stoffbeutel ist für uns eine sehr praktikable Lösung. Die leere Tasche nehmen wir mit zum Bäcker, halten sie dem Personal hin und lassen das Gebäck hineinlegen. Dann lagern wir das Brot darin, bis es leer ist. Weigert sich das Personal die Waren selbst in den Beutel zu legen, lassen wir sie uns in die Hand geben. Das kam bisher aber selten vor. Immer mal wieder kommt der Beutel in die Wäsche.

Als ich euch von unserem Essensplan erzählt habe, habe ich es schonmal erwähnt. Rund die Hälfte aller Lebensmittel, die in der Tonne landen, tun dies in Privathaushalten. Etwa 13% davon sind Backwaren. Es macht also Sinn dafür zu sorgen, dass euer Brot nicht zu schnell verdirbt. Eine Stofftasche dürftet ihr fast alle zu Hause rumliegen haben oder zumindest leicht besorgen können. Neben euren Mägen und Geldbeuteln dankt es euch auch die Umwelt. Habt ihr eine andere Taktik, um Brot frisch zu halten? Haben sich für euch Brotboxen aus anderen Materialien im Alltag bewährt?

Darum solltet ihr euer Brot richtig aufbewahren:

  1. Lecker: Ihr habt länger was von euren Backwaren und freut euch nicht nur am ersten Tag über deren Frische.
  2. Günstig: Ein Stoffbeutel ist günstig bis umsonst und im Laufe der Zeit spart ihr Geld, weil ihr weniger Brot entsorgen müsst.
  3. Grün: Weniger Lebensmittelabfälle bedeuten weniger Ressourcenverbrauch und damit wird die Umwelt geschont.

Weitere Infos zum Thema:

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