Ein Hochbett mit Treppe fürs Kinderzimmer: unser DIY-Umbau

Manchmal passen Möbel einfach nicht (mehr) ins Leben. Das kann ein Grund sein, sie weiterziehen zu lassen. Oder aber, sie dem Leben anzupassen. Mit unserem Esstisch haben wir ein Möbelstück aufgearbeitet, das uns schon lange begleitet. Dieses Mal war es eines, bei dem wir kein auf unsere Bedürfnisse passendes Modell gefunden haben: ein Hochbett fürs Kinderzimmer. Mit einer Mischung aus Umbau und DIY-Treppe kamen wir dann aber doch ans Ziel.

Warum denn eigentlich ein Hochbett fürs Kinderzimmer?

Zuerst einmal die Frage, warum wir nicht einfach ein normales Bett gekauft haben. Wir mögen unsere aktuelle Wohnung sehr, doch ist das Kinderzimmer nicht allzu groß. Das muss es auch nicht sein. Im Wohnzimmer haben wir noch viel Platz zum Spielen. Außerdem müssen kleine Räume nicht einengend sein, wenn sie gut geplant sind. Die Idee von cleveren, kleinen Räumen fasziniert uns sehr und wir haben uns für das Kinderzimmer gut überlegt, wie der Raum die nächsten Jahre mitwachsen kann. Ein Hochbett ist dabei in unseren Augen eine tolle Lösung, um den Platz auszunutzen. Gleichzeitig sind wir damit flexibel, wenn sich die Bedürfnisse des Großen ändern und / oder das Baby einzieht.

So sah das Hochbett vorher aus. Nicht gut für ein Kinderzimmer.

Bett ist nicht gleich Bett!

Nachdem die Raumplanung konkreter wurde, machten wir uns auf die Suche nach dem perfekten Bett. Ich hatte dafür die Kleinanzeigen im Blick, doch viele Exemplare kamen nicht in Frage. Das „Hoch“ in Hochbett ist doch recht variabel. Meist reicht es wenigstens, um darunter eine Kuschelhöhle zu machen. Doch ein zweites Bett oder gar ein Schreibtisch passt da nicht drunter. Dann kam aber eine Anzeige rein für ein Hochbett, dessen oberes Bett mit rund 1,40 m angenehm hoch ist und auch noch separat aufgestellt werden kann. Gut also für die Zeit, wenn das in die Höhe stapeln nicht mehr notwendig ist. Günstig war es noch dazu.

Ein paar Mankos gab es aber. Eher zweitrangig waren die 90er-Jahre-Optik und die Gebrauchsspuren. Die Holzfarbe passt nicht so ganz in die Wohnung, was jetzt aber auch nicht dramatisch gewesen wäre. Nicht auf dem Bild oben zu sehen: Der „Rausfallschutz“ war selbst für ein größeres Kind eher mickrig und damit hätten wir vermutlich vor Angst, dass das Kind rausrollt, nicht ruhig schlafen können. Und zuletzt war die Leiter recht steil für ein Kleinkind.

Kleinere Gebrauchsspuren auf dem alten Kopfteil.

Aufhübschen und kindersicher machen

Das Projekt hatte zwei Phasen. Als erstes machten wir uns ans eigentliche Bett. Die Farbe und den ein oder anderen Schrammen konnten wir in einem Rutsch ausbessern. Dafür schliffen wir alles einmal ab und lasierten es mit einer ökologischen Holzfarbe weiß. Den Rausfallschutz ersetzten wir komplett, denn der Aufwand ihn zu erweitern wäre zu groß gewesen. Nach etwas Brainstorming entschlossen wir uns dafür, auch das Kopfteil loszuwerden und stattdessen eine Sicherung rundherum zu bauen. Dafür schraubten wir einfache Latten aus dem Baumarkt zusammen und befestigten sie am Bett und der Wand. Online fanden wir einen Shop, der Sicherheitsnetze in Wunschdicke und -größe herstellt. Die sind überraschenderweise gar nicht so teuer, Öko-Tex zertifiziert und sehr stabil. Mit kleinen Haken, sog. Krampen, haben wir die Netze direkt am Holz befestigt.

Der neue Rausfallschutz: das Netz ist mit Krampen festgemacht.

Ein sicherer und praktischer Weg nach oben

Es folgte die zweite Phase. Dieses Mal ein Neubau. Da uns die Leiter zu unsicher war, suchten wir nach einer Alternative. Die meisten fertigen Leitern oder Treppen passten nicht oder nahmen zu viel Platz weg. Also entschieden wir uns dafür selbst eine Treppe zu bauen. Und da wir schon dabei waren, planten wir sie gleich so, dass sie auch noch Stauraum bietet. Passgenau für das Zimmer entstand dann aus stabilen Multiplex-Holzplatten dieses kleine Schmuckstück. Es ist das komplexteste Projekt, das wir bisher gebaut haben und entsprechend sind wir ein bisschen stolz darauf! Die Stufen sind für ein Kleinkind gut machbar, von der Seite können Bücher und Spielsachen verstaut werden und oben gibt es noch als Gimmick ein kleines Geheimfach für Schätze. Da die Treppe zwischen Bett und Wand steht, brauchen wir kein Geländer.

Dank der DIY-Treppe ist das Hochbett gut und sicher erreichbar und hat gleichzeitig Stauraum.

So wächst das Hochbett im Kinderzimmer mit

Das Endergebnis sieht nicht nur, wie wir finden, gut aus, sondern ist auch wirklich praktisch geworden. Wir haben nun einige Nutzungsmöglichkeiten:

  • Unten schlafen, oben zurückziehen: Entweder mit einer Matratze auf dem Boden oder dem Babybett kann problemlos unten ein fester Schlafplatz eingerichtet werden. Oben kann zur Kuschelecke werden.
  • Oben schlafen, unten spielen: Das obere Bett in der eigentlichen Nutzung als Schlafplatz. Hierfür müssten wir noch den Rausfallschutz am Fußende erweitern. Das werden wir vermutlich mit einem Brett machen, dass einfach entfernt werden kann (damit wir Eltern gut rein und raus kommen). Unten sind wir durch die Höhe sehr flexibel: Leseecke, Spielbereich, Bastelplatz, Schreibtisch… was gerade interessant ist.
  • Oben und unten schlafen: Wollen irgendwann mal beide Kinder im Zimmer schlafen, richten wir oben und unten einen festen Schlafplatz ein.
  • In Einzelteilen: Ist später das Hochbett mal out oder nicht mehr notwendig, können wir das obere Bett (mit oder ohne Rausfallschutz) abmontieren und auf dem Boden stellen. Die Treppe kann als Regal weitergenutzt werden.
Nach dem Hochbett-Umbau ist das Kinderzimmer richtig gemütlich.

Wir sind zufrieden mit dem Hochbett-Umbau

Besonders durch die DIY-Treppe ist das unser bisher größtes Möbelprojekt geworden und auch dieses Mal kamen wir gut ohne eigene Werkstatt durch. Abschleifen und lasieren kostet Zeit und auch eine Treppe von Grund auf selbst zu planen ist ohne Erfahrung mal nicht eben so gemacht. Das Endergebnis gefällt uns aber sehr gut, ist praktisch und daher für uns den Aufwand allemal wert. Wie lange wir genau gebraucht haben, kann ich nicht sagen. Wir haben die Arbeit in kleinen Häppchen über mehrere Wochenenden verteilt. Das Kinderzimmer ist durch das Hochbett flexibler geworden und kann so ein paar Jahre mitwachsen.

Was die Nachhaltigkeit angeht, ist es natürlich etwas zweigeteilt. Einerseits musste kein neues Bett für uns produziert werden, die Emissionen und Ressourcen für die Produktion sind bereits abgehakt. Andererseits ist auch viel neues Holz in das Projekt eingeflossen. Durch die Flexibilität können wir aber beide Teile – Bett und Treppe – viele Jahre nutzen und danach vielleicht sogar noch einmal weitergeben. Und wie ich hier schon so oft erwähnt habe, ist die Nutzungsdauer bei der Ökobilanz nicht zu vernachlässigen. Am Ende also nicht die schlechteste Lösung.

Seid ihr auch so fasziniert von clever eingerichteten kleinen Räumen bzw. Wohnungen?

DIY: Esstisch vergrößern und aufarbeiten

Was Möbel angeht, sind wir eine Mischung aus pragmatisch und designverliebt. Will sagen: Wir hätten gerne lauter schön designte Möbelstücke um uns herum, können aber auch mit weniger schönem Leben, wenn es dafür Gründe hat. Ein Stück aus letzterer Kategorie war lange unser Esstisch. Der ist noch aus der ersten Wohnung der Schwiegereltern, über 30 Jahre alt und eines der ersten Exemplare des Möbelschweden, die bei ihnen damals eingezogen sind. Und ja, die Tischplatte hatte ein paar hässliche Brandflecken und war nicht mehr ganz gerade, aber das Teil stand stabil. Dafür konnten wir unseren Sohn getrost mit dem Löffel draufhauen lassen, denn darauf kam es nicht mehr an. Das Problem war nur, dass er uns so langsam zu klein wurde. Zum Glück war es ziemlich einfach, den Esstisch zu vergrößern und damit für uns anzupassen.

Ist es das überhaupt wert?

Lohnt es sich eigentlich wirklich, einen so alten Tisch zu retten? Dafür ein kurzer Blick zur Frage: Was macht ein Möbelstück nachhaltig? Materialien aus nachhaltiger Herkunft sind ein guter Anfang. Mit einer Produktion mit wenig bis gar keinen Schadstoffen sollte es weiter gehen. Von guten Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette brauchen wir nicht zu reden. Und getoppt wird das Ganze mit einem kurzen Transportweg zu uns nach Hause. Je mehr Punkte ihr davon abhaken könnt, umso nachhaltiger das Möbelstück. Und so wichtig diese und weitere Kriterien bei einem Neukauf sein können, ist auch danach noch ein Faktor nicht zu unterschätzen: die Nutzungsdauer. Denn eine kurze Nutzungsdauer macht auch aus der umweltfreundlichsten Produktion eine Verschwendung. Solange sich der Materialeinsatz zum Aufmöbeln also in Grenzen hält, ist es nachhaltiger ein altes Stück wiederherzurichten, als ein Neues zu kaufen.

Die alte Tischplatte von unserem Esstisch - zu klein und nicht mehr schön

Darum passte es hinten und vorne nicht

Die schlichte Optik unseres Tisches gefiel uns gut und ließ ihn harmonisch in unsere restliche Einrichtung passen. Aber er war einfach an jeder Seite ein paar Zentimeter zu klein. Nicht viel, aber genug, dass es uns mit der Zeit immer mehr störte. Wir sahen drei Lösungen. Erstens: Einen neuen Tisch kaufen. Das wäre unsere letzte Option gewesen, entsprechend haben wir uns da erstmal nicht umgeschaut. Zweitens: Einen gebrauchten Tisch kaufen. Hierfür habe ich ein paar Monate lang ebay Kleinanzeigen beobachtet. Aber so richtig gefallen hat mir dort nichts, denn ich hatte eine zu klare Vorstellung, wie der Tisch aussehen sollte. Bei Second Hand müsst ihr manchmal sehr geduldig sein oder Glück haben. Also blieb uns noch die letzte Lösung: Den Esstisch vergrößern und dabei auch gleich ein wenig verschönern.

Zwei Schritte zum Glück

Den Tisch herzurichten war im Endeffekt eine schnelle und einfache Lösung. Zuerst haben wir die alte Tischplatte abgeschraubt, die Beine abgeschliffen und mit weißer Farbe lackiert. Dann suchten wir uns im Baumarkt eine schöne, zur Küche passende Eichenholz-Platte aus und ließen sie auf die Wunschlänge zuschneiden. Diese schraubten wir dann an die Tischbeine dran, schliffen sie fein ab und behandelten die Oberfläche. Unbehandelt war zwar die Farbe wunderschön, aber das Holz zu empfindlich. Grundsätzlich eignet sich für Esstische alles, was für Holzarbeitsplatten gemacht ist. Ich habe aber noch ein Glas selbstgemachte „Board Butter“ rumstehen, also ein Pflegemittel für Holzschneidebretter und -utensilien. Wie gut das die Brettchen erhält, kann ich nicht wirklich sagen, weil ich leider zu faul bin, sie regelmäßig zu pflegen. Darum ist das Glas auch immer noch nicht leer. Shame on me 😀 Aber auf dem Tisch hat es wunderbar funktioniert, es hat nur die Farbe etwas verändert.

Harmonisch gestellt sich der Esstisch in die Wohnung - das Aufarbeiten und Vergrößern hat sich gelohnt

Es hat sich gelohnt

Hat es sich nun gelohnt den uralten Esstisch zu vergrößern? Wir finden, ja! Und es war die nachhaltigste Lösung. Klar, das Holz für die neue Platte könnte definitiv aus einer nachhaltigeren Quelle sein, vielleicht sogar gebraucht. Aber das gab die Situation gerade nicht her. Dafür ist die alte Platte, trotz ihrem Zustand, kein verlorener Posten. Ein Teil davon hängt jetzt als stylische Controller-Halterung neben unserem Fernseher, der Rest findet bestimmt auch noch in einem neuen Projekt Platz. Der Aufwand war sowohl zeitlich (2-3 Nachmittage bei gleichzeitiger Kleinkind-Bespaßung) als auch finanziell (knapp 120€) überschaubar. Der Hauptkostenpunkt war die Platte. Da haben wir definitiv nicht die günstigste, aber dafür die farblich passendste Platte genommen. Unsere begrenzte Grundausstattung an Werkzeug reichte ebenfalls locker aus, lediglich eine neue Farbrolle musste her. Alles in allem ein Projekt, das als DIY gut machbar ist.

Dieser Beitrag ist der Start für eine kleine Serie von einfachen DIYs, mit denen wir unsere Möbel für eine lange Nutzung aufbereitet haben. Aber ich freue mich auch von euch zu hören. Welchem Möbelstück sollte bei euch dringend mal neues Leben eingehaucht werden? Wie habt ihr schon ein Lieblingsstück gerettet, angepasst oder erst zu einem gemacht? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Heimwerken ohne eigene Werkstatt

Wer halbwegs handwerklich versiert ist, träumt sicherlich von einer eigenen, gut ausgestatteten Werkstatt. Eine in die man jederzeit rein kann. Mal eine Kleinigkeit reparieren. Oder große Möbelstücke selbst bauen. Mit viel Platz, gutem Werkzeug und vielen Helferlein für mögliche Probleme. Mein Mann und ich sind beruflich fern von einer Handwerkerkarriere, aber wir lieben es, Dinge selbst zu bauen, vor allem aus Holz. Und doch heimwerken wir ganz bewusst ohne eigene Werkstatt. Warum das so ist und wie wir trotzdem vieles selbst machen, fasse ich hier zusammen.

Sharing is caring – darum heimwerken wir ohne eigene Werkstatt

Die Gründe, warum wir keine Werkstatt haben, sind schnell zusammengefasst. Nicht unwichtig, aber nicht der Hauptgrund für uns, ist das Finanzielle. Werkzeuge sind teuer, die Miete für einen separaten Raum wäre teuer und die Kosten ständen in keinem Verhältnis zu dem, wie wir das Ganze nutzen könnten und wollten. Viel wichtiger aber für uns ist die Tatsache, dass wir es unnötig finden, wenn jeder, der mal etwas baut oder repariert, gleich eine eigene Werkstatt ausstattet. Denn bei den meisten Hobbyhandwerkern steht das Equipment einen Großteil der Zeit nur herum. Dazu kommt, dass wir manche Dinge nur wenige Male – oder sogar nur einmal – benötigen. Und Single-use-Schleifmaschine klingt nicht wirklich nicht nachhaltig. Die Alternative – und darauf gehe ich gleich noch genauer ein – ist es, die Ausstattung zu teilen. Das freut nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Grundausstattung

Es ist gut verständlich, dass die meisten keine Lust haben, wegen jedem Schraubenzieher zu den Nachbarn zu rennen. Haben wir auch nicht! Und so findet sich auch in unserem Haushalt ein Grundstock an Werkzeug, der auch zu großen Teilen regelmäßig genutzt wird. Zugegebenermaßen war der kleine, fertig zusammengestellte Werkzeugkoffer nicht direkt unser bester Kauf. Während Hammer und Maßband oft zum Einsatz kommen, sind auch Teile drin, die wir noch nie genutzt haben.

Zugesägte Holzbretter für ein DIY Möbelstück

Bewährt haben sich auf jeden Fall zwei Käufe. Zum einen ein Schraubenzieher mit Aufsätzen zum Wechseln. So sind Kreuz-, Schlitz- und Spezialschrauben kein Problem. Das zweite ist unsere Akkuschrauber-Bohrmaschinen-Kombi. Damit können wir sowohl Schrauben eindrehen als auch Löcher in die Wand bohren. In einer Wohnung wie dieser, in der wir für jede (!) Lampe und teils sogar, um Bilder aufzuhängen, einen Schlagbohrer brauchen, war das schon für uns und die Nachbarn Gold wert. Haltet ihr auf Flohmärkten und Gebrauchtbörsen wie ebay Kleinanzeigen die Augen offen, findet ihr vielleicht sogar gute, gebrauchte Ausstattung.

Den Service vor Ort nutzen

Nicht in unserem Besitz befinden sich solche eher großen Sachen wie eine Säge. Ohne das werden aber viele DIY-Projekte nichts. Praktisch ist es, dass die meisten Baumärkte einen Zuschnittservice haben. Je nach Umfang könnt ihr dort für kein, bis wenig Geld im Laden gekaufte Produkte zusägen lassen. Gerade, wenn ihr einfach nur ein Brett oder ein Kantholz kürzen müsst, ist das eine schnelle und einfache Lösung. Wir schauen vor jedem Neukauf zuerst, welches Holz wir direkt aus dem Baumarkt nutzen können und wie wir dieses möglichst vor Ort zusägen lassen können. So konnten wir manches Projekt schon mit dem und unserer Grundausstattung fertig machen.

Geteilte Werkstatt

Auch mit cleverer Planung braucht es aber manchmal mehr. Sei es, um Teile anders zuzuschneiden oder irgendwie vor dem Zusammenbau anzupassen. Hier haben wir großes Glück nicht nur auf die Werkstatt (und die Erfahrung) der Schwiegereltern, sondern auch auf die Ausstattung von gleich zwei Freunden zurückgreifen zu können. Die freuen sich nicht nur darüber, mit uns an unseren Projekten zu tüfteln, sondern auch, dass ihre Ausrüstung mehr genutzt wird. Wie wir handwerkeln sie auch „nur“ als Hobby und haben damit Leerstände.

Natürlich hat nicht jeder automatisch Hobbyhandwerker im Familien- und Freundeskreis. Zum Glück gibt es professionelle oder ehrenamtlich geführte Werkstätten, in denen ihr eure Werke verwirklichen könnt. Und das teilweise auch mit fachlicher Unterstützung der Mitarbeiter. Um diese zu finden, steht euch wie so oft das Internet zur Seite. Es gibt eine Übersicht mit vielen offenen Werkstätten und natürlich die guten alten Suchmaschinen. Manchmal findet ihr Infos darüber auch in Zeitungsannoncen und Kleinanzeigen.

Ein selbst gebautes Möbelstück

Leihen und mieten

Manchmal lohnen sich Geräte aber auch dann nicht, wenn sich mehrere eine Werkstatt teilen. Dann gibt es immer noch die Möglichkeit sich diese für die kurze Nutzungszeit zu leihen oder mieten. Wenn sich in der Nachbar-, Verwandtschaft und im Freundeskreis niemand findet, der so etwas verleihen kann, dann werdet ihr meist beim Verleihservice von Baumärkten fündig. Vom Parkettschleifgerät bis zur Stichsäge findet ihr dort allerlei Gerätschaften. Braucht ihr diese nicht übermäßig lange, ist das günstiger als ein Neukauf und ihr kriegt dafür in der Regel ein gut gewartetes Gerät.

Fazit: es funktioniert ziemlich gut!

Aufgrund fehlender Expertise sind unsere Projekte eher nicht so anspruchsvoll. Entsprechend kommen wir auch meist mit wenig Werkzeug ans Ziel. So haben wir in den letzten Jahren viele kleinere und größere Möbelstücke selbst gebaut, wieder hergerichtet oder an unsere Bedürfnisse angepasst. Das Heimwerken fiel uns dabei auch ohne eigene Werkstatt leicht, denn die Alternativen sind vielfältig und gut. Juckt es euch also unter den Fingern und ihr wollt auch eigene Projekte umsetzen, dann schaut euch mal in euer Umgebung um. Wahrscheinlich könnt auch ihr die ein oder andere Möglichkeit nutzen. Nun seid ihr an der Reihe: Seid ihr auch leidenschaftliche DIYer und welche Lösungen habt ihr gefunden? Ich freue mich, eure Erfahrungen zu lesen.

Darum heimwerken wir ohne eigene Werkstatt:

  • Weniger Ressourcenverbrauch: Durch die gemeinsame Nutzung von Werkzeug fällt weniger Material- und Energieaufwand für Produktion und Transport an.
  • Weniger Leerläufe: Die gekauften Werkzeuge liegen weniger ungenutzt rum.
  • Weniger Kosten: Eine Werkstattausstattung anzuschaffen kann teuer werden. Durch Leihen und Teilen wird es günstiger.

Bereits vorgestellte Projekte ohne eigene Werkstatt:

DIY: Esstisch vergrößern und aufarbeiten

Ein Hochbett mit Treppe fürs Kinderzimmer: unser DIY-Umbau

Brotaufstrich selber machen ohne Rezept

Wir sind eine klassische Brotzeit-Familie. Besonders seit wir – Elternzeit und Pandemie sei Dank – alle fast jeden Tag zu Hause sind, essen wir viel Brot. In der Regel vespern wir, wie man es hier im Badischen nennt, jeden Mittag. Abends wird dann warm gekocht. Neben klassischen Brotbelägen wie (veganer) Käse, steht bei uns in der Regel fast immer ein Brotaufstrich auf dem Tisch. Und der kommt oft aus der eigenen Küche. Dafür aber Rezepte rauszusuchen, Zutaten einzukaufen und abzumessen ist mir zu zeitaufwändig. Daher zeige ich euch hier meine schnelle und einfache Methode, wie ihr mit wenig Aufwand leckeren Brotaufstrich selber machen könnt – und das ganz nach eurem Geschmack.

Warum überhaupt Brotaufstrich selber machen?

Als ich Vegetarierin wurde, wusste ich oft nicht, was ich aufs Brot machen soll. Obwohl ich gerne Käse esse, finde ich eine Scheibe Käse auf der Stulle meist nicht so dolle. Fragt mich nicht warum, ich weiß auch nicht so recht. Wurstalternativen gab es damals schon ein paar, aber das ist für mich auch nichts für jeden Tag. Also ewig Butter oder Frischkäse und vielleicht ein paar Kräuter? Klingt auch nicht so berauschend. Dann entdeckte ich beim Einkaufen vegetarische Brotaufstriche und trotz kleiner Auswahl (und gefühlt nur Variationen mit Tomaten als Basis), war mein Vesper gerettet.

Inzwischen ist die Vielfalt besonders in Bio-Läden fast schon überwältigend. Und in so manches Glas könnte ich mich glatt reinlegen, so gut schmecken die. Ende der Geschichte, danke für’s Lesen – könnte man meinen. Aber nicht ganz. Denn auch wenn ich wirklich viele der Einweggläser weiternutze, in die unser Essen verpackt ist, wusste ich irgendwann nicht mehr wohin mit den Schraubgläsern. Also versuche ich nun möglichst müllarm meinen Brotaufstrich selber zu machen. Gleichzeitig habe ich so auch besser im Blick, wie viel Fett und Salz drin ist. Denn die fertigen Produkte sind nicht immer ausgewogen zusammengestellt.

Schritt 1: Die Zutaten wählen

Bevor ihr den Kochlöffel schwingt, müsst ihr euch überlegen, aus was ihr euren Brotaufstrich selber machen wollt. Ich schaue meist, was ich gerade habe und entsprechend ist kaum eine Portion wie die andere. Die fertigen Gläschen sind eine gute Inspiration für passende Kombis. Wenn euch darüber hinaus etwas gut schmeckt, beispielsweise in einem Eintopf oder Auflauf, dann ist die Chance hoch, dass es als Aufstrich funktioniert.

Verschiedene Zutaten als Basis für selbstgemachten Brotaufstrich

Die bunte Basis

Die Grundlage eures Aufstrichs könnt ihr je nach Lust und Laune aus zwei Komponenten zusammenstellen. Die erste Komponente ist eine Proteinquelle. Das können beispielsweise Bohnen, Kichererbsen, Linsen oder auch Sonnenblumenkerne oder Walnüsse sein. Die zweite Komponente ist Gemüse. Da nehme ich, was gerade Saison hat und mir schmeckt. Im Winter eher Karotten, im Sommer auch mal eine Aubergine, mal nur eine Sorte, mal mehrere. Nun könnt ihr frei entscheiden, wie viel ihr von was nehmt. An einem Tag habe ich nur Lust auf Kichererbsen und mache klassischen Humus, dann gibt es mal nur Gemüse oder ich mische beides. Je mehr Bohnen und Co. ihr nehmt, umso sämiger wird der Aufstrich. Je mehr Gemüse, umso leichter und fruchtiger wird es.

Meine Aufstriche sind in der Regel vegan. Das liegt daran, dass wir unseren Konsum an Milchprodukten reduzieren wollen und daher geeignete Zutaten wie Quark oder Frischkäse selten in Haus haben. Mit rohem Gemüse oder nach dem Kochen hinzugefügt können solche Zutaten eine Alternative zu Hülsenfrüchten oder Nüssen/Kernen sein. Vegane Varianten habe ich dafür noch nicht getestet, diese dürften aber genauso funktionieren.

Öl und Fett

Da unser Körper grundsätzlich Fette und Öle braucht, ist ein Brotaufstrich eine gute Gelegenheit, gesunde Öle einzubauen. Als Bonus wird alles dadurch noch cremiger. Ich nutze beim Kochen meist Rapsöl und gebe davon auch einen Schuss in meine Aufstriche. Manchmal, wie bei Humus, greife ich aber auch auf Tahini (Sesammus) oder Olivenöl zurück. Eher „spezielle“ und geschmacksintensivere Öle, wie Walnussöl, haben wir nie im Haus, sind aber je nach Basis bestimmt gut zum Verfeinern geeignet.

Die Zutaten mit möglichst wenig Wasser kochen

Das würzige Finish

Zuletzt geht es an das Feintuning: die Gewürze. Würzt ihr jetzt schon ein bisschen, verteilen sich die Gewürze gut in der Masse. Da unser Sohnemann auch von den Aufstrichen isst, koche ich erstmal ohne Salz. Er ist noch recht klein und ich möchte nicht bei jeder Kleinigkeit darauf achten müssen, dass es möglichst salzarm ist. Daher koche ich, wenn es gut passt, ohne Salz und würze später für uns Erwachsenen nach. Ist das für euch nicht relevant, darf gerne gleich gesalzen werden.

Darüber hinaus könnt ihr jetzt noch einmal kreativ werden. Greift in die Gewürzschublade und tobt euch aus. Lieber Mediterrane Kräuter oder eine orientalische Gewürzmischung? Oder doch Schnittlauch aus dem Garten? Curry, Knoblauch oder Zitrone? Mischt rein, was euch gefällt! Seid ihr euch unsicher, was passt, könnt ihr auch erst im nächsten Schritt würzen.

Schritt 2: Kochen, zermatschen und genießen

Alle Zutaten schneide ich, wenn nötig, klein und koche sie mit möglichst wenig Wasser weich. Gießt lieber schlückchenweise Flüssigkeit nach, damit nichts anbrennt. Einen zu festen Aufstrich könnt ihr immer mit Wasser strecken. Ist er dagegen zu flüssig, macht er euch auf dem Brot wenig Freude. Da spreche ich aus Erfahrung. Habt ihr Grill- oder Ofengemüse übrig, ist das auch eine feine Sache und spart euch das Kochen. Anschließend zermatscht ihr alles grob mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer oder püriert es mit einem (Stab-)Mixer oder einer Küchenmaschine. Je nachdem, was ihr habt und wie fein es sein soll. Noch einmal abschmecken und schon seid ihr fast fertig.

Schritt 3: Aufbewahren

Wenn ihr es aushaltet, könnt ihr jetzt warten, bis euer Aufstrich abgekühlt ist. Oder ihr schmiert euch gleich mal eine Stulle. Der ganze Aufwand lohnt sich natürlich nur dann, wenn ihr mehr als eine Portion kocht. Was übrig ist, könnt ihr in Schraubgläser oder kleine (Glas-)Dosen füllen. Solange die Gefäße sauber gespült sind, hält sich das Ganze ein paar Tage im Kühlschrank. Ich schaue immer, dass es am Ende zwei oder drei Gläser voll werden. Eines kommt in den Kühlschrank, die anderen friere ich ein. Da ich quasi keine Erfahrung damit habe, Essen einzukochen und damit haltbar zu machen, kann ich leider nichts dazu sagen, ob das mit meiner Methode auch geht. Die wenigen Gläschen, die ich mache, passen bei uns eigentlich immer in den Gefrierer.

Mit einem Stabmixer kannst du Brotaufstrich einfach selber machen

Zur Inspiration ein paar Bestseller auf unserem Teller

Zum Schluss noch ein paar Anregungen für euch. Wie schon erwähnt ist Humus einer der Klassiker unter den Brotaufstrichen. Im Winter gibt es bei uns oft Ofengemüse, beispielsweise mit Karotten, Pastinaken und Rote Beere. Bleibt davon etwas übrig, wird es fürs Brot püriert. Ihr könnt natürlich auch ganz absichtlich mehr backen. Eine Kombination von Erbsen und weißen Bohnen gewürzt mit Curry wurde vom Sohnemann schon direkt aus dem Glas gelöffelt. Langweile sollte also so schnell nicht aufkommen.

Schnell und einfach

Ich brauche in der Regel so 15-20 Minuten fürs Schnippeln, Pürieren und Abfüllen (inkl. Kochzeit) von zwei bis drei Gläschen. Wenn ich wollte, könnte ich mit ein wenig zusätzlicher Zeit auch mehr Portionen kochen. Das scheitert meist nur daran, dass ich es nicht in unserem Wocheneinkauf eingeplant und daher nicht genug Gemüse eingekauft habe. Wollt ihr mehr Abwechslung haben, dann macht mehr von der Basis und würzt jedes Gläschen ein wenig anders. So habt ihr kaum Mehraufwand und esst trotzdem nicht wochenlang das Gleiche. Habt ihr euch schon einmal daran versucht, Brotaufstrich selber zu machen? Welche Kombinationen könnt ihr empfehlen? Schreibt mir gerne in die Kommentare.

Brotaufstrich selber machen? Darum macht es Sinn:

  1. Weniger Müll: Die Dosen und Einweggläser der Aufstriche aus dem Supermarkt sind auf Dauer nur bedingt nachhaltig. Beim Selbermachen reduziert sich der Abfall.
  2. Essensreste verwerten: Die Reste des Wocheneinkaufs, die dann doch nicht gebraucht wurden oder das zu große Häppchen Gemüse, das noch da liegt, nachdem alle satt sind: ab aufs Brot!
  3. Geschmacksvielfalt genießen: Keiner kennt euren Geschmack besser als ihr selbst. Macht was euch schmeckt!

DIY Körbchen aus Papier (-müll)

Müll zu vermeiden ist in unserem Haushalt ein wiederkehrendes Thema. Insgesamt ist unser Motto eher Less Waste, denn so ein ganz müllfreies Leben ist für uns aktuell zu zeitaufwändig. Entsprechend fällt immer mal wieder Müll an, der eigentlich zu vermeiden wäre. Manchen davon bewahre ich auf, weil ich irgendwie das Gefühl habe, es könnte noch ein zweites Leben finden. Gleichzeitig hat das Leben mit Kind eines gezeigt: es gibt so etwas wie zu viele kleine Aufbewahrungen für Kinderschätze und Spielsachen nicht. Klar könnte ich diese günstig Second Hand zusammensuchen, aber das ist recht zeitaufwändig. Sie alle neu zu kaufen, entspricht nicht unseren Grundsätzen. Das klingt erstmal wie zwei völlig gegensätzliche Themen, die nichts miteinander zu tun haben. Dann entdeckte ich ein DIY-Körbchen aus Papier, das gleichzeitig beide Probleme ein wenig löste.

Aber fangen wir von vorne an. Und zwar bei einem kleinen Berg Packpapier, der hier von ein paar unvermeidbaren Online-Bestellungen rumlag. Da unser Umzug schon vorüber war, hatte ich gerade keinen Bedarf dafür. Also legte ich ihn beiseite. Etwas später, als ich den Spielbereich unseres Sohnes einrichtete, zeigte sich, dass ein paar kleine Aufbewahrungen praktisch wären. Ein bisschen suchen und ich stieß auf den Artikel von Laura aka Miss Lila. Ein Körbchen selber machen aus dem Papier, das noch hier rum liegt? Volltreffer! Ihre Anleitung ist eigentlich auch so schon ganz gut verständlich, daher will ich hier nur ein paar Anmerkungen ergänzen und erzählen, wie ich die Idee weitergedacht habe.

Aus Packpapier wird ein Körbchen

Die Materialien vorbereiten

Wie Laura habe ich zuerst einmal meine „Vorräte“ an Packpapier aufgebraucht. Zwar hatte meines andere Maße, aber ich konnte es ungefähr gleich zuschneiden und entsprechend ähnlich wurde dann auch mein erster Korb. Wenig später entdeckte ich eine zweite Quelle: Unsere Sammlung an leeren Verpackungen von Haferflocken und Mehl. Diese eignen sich auch gut als Mülltüten, doch wir haben schlichtweg mehr Tüten als Müll. Seitlich aufgeschnitten und vom „Boden“ befreit sind sie eine tolle, farbneutrale Alternative zum Packpapier. Bonus Tipp: durch das etwas dickere Papier könnt ihr (oder in unserem Falle unser Sohn) sie gut vor dem Weiterverarbeiten mit Wasserfarben bemalen.

Sowohl die Größe als auch die Stabilität der Körbchen hängen davon ab, wie ihr die Papierstreifen faltet. Je breiter, umso größer das Endergebnis. Je öfter ihr sie faltet, umso stabiler wird das Ganze. Ich habe meine immer mindestens zweimal von jeder Seite zur Mitte gefaltet, also vierschichtig gemacht. Waren mir die Streifen dann doch zu breit, habe ich sie noch einmal in der Mitte gefaltet. Die dickere Variante ist etwas widerstandsfähiger. Ein Körbchen mit dünnen Streifen hat nach einer Weile (eher grobe) Benutzung durch unser Kleinkind kleinere Risse im Papier. Optisch sprach mich die Anleitung von Laura gleich an, weil sich die Nähte schön abheben. Das habe ich durch einen farbigen Faden noch einmal verstärkt. Rein für die Haltbarkeit scheint es keinen Unterschied zu machen. Die Aufbewahrung ohne Naht hält bisher genauso gut. Ihr braucht also nicht zwingend eine Nähmaschine. Ihr könnt die offene Seite alternativ mit etwas Kleber zusammenkleben.

Körbchen aus Papier selber machen

Der Zusammenbau

Wie ihr auf den Fotos seht, habe ich ein bisschen bei der Größe variiert. Das lässt sich mit der Methode sehr gut, denn alles was ihr machen müsst, ist mehr oder weniger Papierstreifen zu nehmen. Je größer der Boden, umso mehr Papier braucht ihr, um an den Seiten hoch zu weben. Ich habe pro Ebene meist zwei Streifen gebraucht, manchmal auch nur anderthalb. Da habe ich den Rest einfach abgeschnitten und für die nächste Schicht benutzt. Wenn ihr darauf achtet, dass die sich überlappenden Stellen hinten sind, ist das am Ende kaum sichtbar. Theoretisch könntet ihr unendlich in die Höhe gehen, wenn ihr die Streifen, die von Boden kommen, mit Neuen verlängert. Das habe ich aber noch nie ausprobiert, denn bisher hatte ich eher Bedarf für flachere Körbchen.

Beim Weben helfen Büroklammern

Zuletzt könnt ihr das Endergebnis beeinflussen, indem ihr mehr oder weniger sauber arbeitet. In meinem ersten Versuch (im unteren Bild links) habe ich alles sehr locker gewoben und es mit den Ecken nicht ganz so genau genommen. Entsprechend ist der Korb auch etwas runder. Beim Nächsten habe ich dann die Ecken jeweils ganz genau an der Stelle, an der es um die Ecke gehen sollte, vorgefaltet. So wird das Ergebnis sauberer. Im Endeffekt ist das aber nur Geschmackssache, stabil sind beide Varianten.

So sehen die fertigen Körbchen aus

Fertig ist das DIY-Körbchen aus Papier

Der Zeitaufwand, um ein Körbchen selber zu machen, hält sich in Grenzen. Das gilt besonders, wenn ihr es nicht bemalt oder näht. Am längsten dauert es, die Enden oben festzukleben. Um das zu beschleunigen, halte ich das Papier mit Büroklammern am Platz bis der Kleber trocken ist. Für das Weben des letzten Körbchens (im ersten Bild ganz rechts), habe ich schätzungsweise eine knappe halbe Stunde gebraucht. Eine Idee, die meiner lieben Schwiegermama gleich in den Sinn kam: Macht zwei Körbchen und eines davon einen Tick kleiner als das andere. Schon habe ihr eine schöne Geschenkverpackung. Was kommt in euer erstes DIY-Körbchen und welches Papier braucht ihr dafür auf?

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