Nachhaltiger Umzug: So hat es bei uns geklappt

Zum Glück ist ein Umzug etwas, das im Normalfall nicht allzu häufig ansteht. Zumindest für mich, denn ich hasse packen. Nicht mal für den Urlaub macht mir das Spaß. Aber wie im Beitrag über unseren regionalen Einkauf erwähnt, war es letztes Jahr für uns mal wieder so weit. Mit einem Kleinkind umzuziehen hat es dieses Mal nicht spaßiger gemacht. Da sind nämlich die Kisten schneller wieder ausgepackt, als einem lieb ist. Und das noch in der falschen Wohnung. Doch auch wenn ein Wohnungswechsel eine Seltenheit in unserem Leben ist, wollten wir ihn möglichst umweltfreundlich gestalten. Wie uns unser nachhaltiger Umzug geglückt ist und wo es teilweise nicht so gut funktioniert hat, erfahrt ihr hier.

Die Vorbereitung vor der Vorbereitung: Ausmisten

Ein Umzug ist aus verschiedenen Gründen ein guter Zeitpunkt zum Ausmisten. Zum einen habt ihr sowieso euer gesamtes Hab und Gut einmal in der Hand. Warum also nicht gleich schauen, was ihr davon noch braucht? Zum anderen müsst ihr alles, was ihr aussortiert, im besten Fall auch nicht einpacken und umziehen. Was weg soll, könnt ihr auf verschiedenen Wegen verkaufen, verschenken oder spenden. Für letzteres gibt es die tolle Seite “Wohin damit”, auf der ihr in vielen Orten soziale Einrichtungen findet, an die ihr eure Sachen spenden könnt. Viele andere Möglichkeiten eure Sachen weiterzugeben, findet ihr in dieser ausführlichen Übersicht. Habt ihr Dinge, die für diese Wege nicht mehr geeignet sind, informiert euch bei eurer Gemeinde, wie ihr sie richtig entsorgen könnt.

Nehmen wir diesen Schritt jetzt ganz genau, dann verringert ihr damit zwar den ökologischen Fußabdruck eures Umzugs, aber nicht zwingend euren generellen. Denn auch die aussortierten Sachen müssen irgendwie an ihren neuen Platz kommen. Nutzt sie dadurch aber jemand, statt neu zu kaufen, werden Ressourcen eingespart und letztendlich der Umwelt Gutes getan. Habt ihr Dinge, die ihr entsorgen müsst, könnt ihr durch das richtige Vorgehen die Chancen erhöhen, dass das Material recycelt wird.

Dieser Schritt ist uns, um ehrlich zu sein, nur teils geglückt. Wir sortieren zwar regelmäßig aus und haben auch vor dem Umzug noch einmal alles durchgeschaut. Trotzdem stach uns beim Auspacken noch das ein oder andere ins Auge, das wir hätten aussortieren sollen. Gerade der Kleiderschrank gab noch ein bisschen was her. Dank ebay Kleinanzeigen haben wir uns schon von einigen Sachen verabschiedet. Der Rest wandert irgendwann mit uns auf den Flohmarkt.

Polsterfolie für den Umzug wiederverwenden
Image by bluebudgie / Pixabay

Verpackungsmaterial sammeln

So ein Umzug kündigt sich ja meist etwas vorher an. Entsprechend solltet ihr ein Weilchen haben, um verschiedenste Materialien zu sammeln, in die ihr euren Hausstand verpacken könnt. Alles klassische Material, das ihr beispielsweise bei Onlinekäufen bekommt, ist naturgemäß auch für einen Umzug geeignet. Polsterfolie, Packpapier und natürlich die Kartons selbst, sofern groß genug, könnt ihr direkt weiterverwenden. Darüber hinaus helfen euch alte Zeitungen oder sonstiges Papier weiter. Da wir selbst keine Zeitung lesen, haben wir geschaut, was die Nachbarn entbehren können. In einem Mehrfamilienhaus kommt da schnell einiges zusammen. Alternativ könnt ihr auch Eltern und Freunde bitten für euch zu sammeln.

Umzugskartons und Kisten aller Art

Umzugskisten sind leicht, praktisch, aber für eine einmalige Nutzung eigentlich viel zu schade. Fragt in eurem Bekanntenkreis, wer noch Kartons herumliegen hat oder schaut in die Kleinanzeigen. Ein nachhaltiger Umzug muss aber nicht nur auf die typischen Pappkartons bauen. Jede Kiste, die halbwegs groß und stapelbar ist, bietet sich an. Weinkisten, große Plastikbehälter, Einkaufskörbe – nichts sollte leer umgezogen werden. Koffer mit Rollen sind perfekt für Bücher oder anderes Schweres.

Unsere Sammlung an Umzugskartons war wirklich sehr bunt. Neben einer Handvoll Kartons aus unserem Keller haben wir einen großen Teil gebraucht besorgt. Leider fiel uns kurz vor knapp auf, dass wir uns doch um ein paar verschätzt haben. Daher mussten wir auf die Schnelle noch vier oder fünf Neue kaufen. Ein Großteil unserer Kartons sind inzwischen schon wieder verkauft und beim nächsten (oder vielleicht schon übernächsten) Umzug im Einsatz.

Mit Socken und Schals die Umzugskartons polstern

Richtig packen will durchdacht sein

Damit beim Umzug nicht nur der Rücken geschont wird, sondern auch der Inhalt der Kisten, müssen eure Habseligkeiten gut verpackt werden. Hier kann nicht nur das oben erwähnte, gesammelte Verpackungsmaterial zum Einsatz kommen. Socken eigenen sich gut, um Gläsern und Vasen eine Schutzschicht zu geben. Schals, Handtücher oder Bettwäsche sind ein guter Puffer um und zwischen zerbrechlichen Sachen. Generell ist Kleidung wie dafür gemacht, um Lücken zu füllen. Halbleere Kartons sind zwar besser zu tragen, aber nehmen am Ende viel Platz im Umzugswagen weg. Darum lohnt es sich leichte und schwere Sachen zu kombinieren. Beispielsweise erst ein paar Bücher und obendrauf voluminöse Winterkleidung. Ein nachhaltiger Umzug ist also perfekt geeignet, um die eigenen Tetris-Skills zu testen.

Aufschieberitis gefällig?

In den wenigsten Fällen bedeutet ein Umzug, dass das Hab und Gut eines Haushalts von einem Raum in einen anderen getragen wird und dann ist gut. Meist ist eher der Fall, dass manche Möbel und andere Einrichtungsgegenstände nicht mehr passen oder gleich ganz fehlen. Das Meiste muss wahrscheinlich nicht am Umzugstag da sein, anderes vielleicht schon. Seht ihr so etwas auf euch zukommen, dann schiebt die Anschaffung nicht vor euch her. Nehmt euch lieber die Zeit es noch vor eurem Umzug zu besorgen, um am Ende auch wirklich eine Lösung zu haben, die euren Kriterien entspricht und entsprechend nicht bald wieder ausgetauscht werden muss.

Auf alles, was nicht sofort dastehen muss, könnt ihr in der Regel auch noch ein paar Wochen oder gar Monate warten. Gerade bei Möbeln finde ich es oft hilfreich erst einmal zu schauen, was wirklich gebraucht wird. Ein Tisch ist eben nicht gleich ein Tisch und ein Regal kann die verschiedensten Formen annehmen. Sobald ihr wisst, was ihr wirklich braucht und vor allem wie viel Platz ihr dafür habt, könnt ihr euch auf die Suche nach dem perfekten Möbelstück machen. So umgeht ihr die Gefahr eines (teuren) Fehlkaufs.

Damit ich nicht zu kryptisch werde, hier ein Beispiel von uns. Eines unserer Upgrades in der neuen Wohnung ist eine Gästetoilette. Da wir bisher nur ein Klo hatten, hatten wir entsprechend auch nur die Ausstattung für eines. Obwohl ich das wusste, habe ich erst am Tag des Umzugs eine zweite Klobürste und einen kleinen Mülleimer besorgt. Statt wie üblich erst einmal zu checken, welche nachhaltigen Optionen es gibt, ging ich den einfachen Weg. In dem Fall über die Straße, denn wir wohnen neben einem Baumarkt. Hätte ich mir mehr Zeit genommen, hätte ich vielleicht ein anderes Produkt gekauft. Das Regal im Wohnzimmer hingegen haben wir erst Monate später gekauft, nachdem wir uns sicher waren, wie wir die Möbel im Raum arrangieren wollen.

Nachhaltiger Umzug

Größer, weiter, besser? Manchmal schon!

Sind die Kisten gepackt und die Möbel bereit, fehlt nur noch eins: Ein passendes Transportmittel. Je nachdem, wie viele Sachen ihr habt, schafft ihr es vielleicht alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu transportieren. Aber seien wir mal realistisch: Für die meisten von uns ist das jenseits aller Möglichkeiten. Und nicht nur dann, wenn es in eine andere Stadt geht. Egal, ob ihr nun ein Fahrzeug leiht oder mietet, solltet ihr euch realistisch fragen, wie groß es sein muss. Denn je öfter ihr fahren müsst, umso belastender wird es für die Umwelt. Habt ihr ein eigenes Auto, solltet ihr auch dessen Ladefläche mit einplanen.

Das ist ein Punkt, der bei uns nicht wirklich passte. Geplant war es, den Umzug in zwei Tagen mit jeweils einer Fuhre zu machen. Nicht die CO2-sparendste Lösung, aber eine, die etwas den Stress herausnehmen sollte. Letztendlich waren wir am ersten Tag aber so schnell fertig, dass wir gleich die zweite Ladung geholt haben. Dann folgte aber leider die Erkenntnis, dass wir uns verschätzt hatten und nicht alles in den Transporter passte. Es war auch zu viel, um den Rest mit dem Auto zu transportieren, mit dem wir sowieso noch einmal zur alten Wohnung mussten. Entsprechend wurden aus zwei Fahrten, die schon nicht 100%ig nachhaltig geplant waren, dann gleich drei.

Unterm Strich liefs ganz gut

Euer nachhaltiger Umzug braucht etwas Vorbereitung, stressiger wird er dadurch aber nicht. Denn alles, was ihr vor dem entscheidenden Tag vorbereitet habt, nimmt automatisch etwas Stress aus der Sache. Ob nachhaltig oder nicht. Auch wenn ich grundsätzlich ganz zufrieden bin, wie unser nachhaltiger Umzug ablief, hatten wir hier und da noch Luft nach oben. Das ist aber völlig in Ordnung. Um mal meinen Blognamen zu zitieren: viele kleine Schritte 😉 Der nächste Umzug (der hoffentlich noch sehr lange auf sich warten lässt) wird dann bestimmt noch besser geplant.

Darum macht euer nachhaltiger Umzug Sinn:

  1. Müll sparen: Verwendet ihr Verpackungsmaterialien ein zweites, drittes, viertes,… Mal, spart ihr eine Menge Müll ein.
  2. Klimagasemissionen verringern: Je effizienter ihr packt und je weniger ihr fahren müsst, umso schonender ist der Umzug für das Klima.
  3. Geld sparen: Gebrauchte Kartons, kostenlose Verpackungen, kürzere Mietdauer des Transporters – alles spart bares Geld.
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Minimalistischer Kleiderschrank: 3 Fragen für einen bewussten Kleidungskonsum

Sprechen wir über ein unangenehmes Thema: Wir als Gesellschaft konsumieren zu viel Kleidung. Das ist weder für die Natur oder das Klima noch für die Menschen gut, die unsere Kleidung herstellen. Trotzdem kaufen wir Mode in großer Menge. Und jedes fünfte Kleidungsstück wird nie getragen. Gleichzeitig scheint es unser gesellschaftlicher Running Gag zu sein, dass wir am Ende vor dem Schrank stehen und nichts zum Anziehen finden. Auch wenn ich inzwischen sehr bewusst Kleidung kaufe, muss ich gestehen, dass es mir manchmal genauso geht. Daher versuche ich nun seit längerem meine Garderobe umzugestalten. Mein Ziel ist ein minimalistischer Kleiderschrank, der gleichzeitig für jeden Anlass etwas bietet.

Inspiration dazu findet ihr online genug. Von Capsule Wardrobe mit einer bestimmten, je nach Autor wechselnden Anzahl an Kleidungsstücken bis zum Projekt 333 mit genau 33 Stücken für drei Monate ist für strukturliebende Menschen genug dabei. Mir ist das alles etwas zu starr. Und bisher hatte ich auch nicht die Muse dazu, mich über mehrere Wochen oder Monate intensiv mit meinem Kleiderschrank zu beschäftigen. Vielmehr ist mein Ziel langsam über die Zeit eine noch nicht festgelegte Menge an Lieblingsstücken zusammenzustellen. Damit das gelingt, stelle ich mir vor jeder Neuanschaffung drei Fragen.

Frage 1: Werde ich es gerne tragen?

Als ich jünger war, landete gerne einmal ein Kleidungsstück in meinem Schrank, das ich quasi nie anhatte. Meist war es schlichtweg nicht mein Stil, saß nicht optimal oder war unbequem. Generell stört es mich aber sehr Dinge zu besitzen, die ungenutzt rumliegen und damit umsonst hergestellt und gekauft wurden. Schade um die Ressourcen und das Geld! Und so war mir schon lange jedes dieser fehlgekauften Kleidungsstücke in Dorn im Auge. Darum versuche ich nun bei jedem Kauf ganz ehrlich zu mir zu sein. Gefällt mir das Stück wirklich an mir? Fallen mir Situationen ein, bei denen ich es anziehen würde, ohne, dass ich mich darin unwohl fühle?

Mir kommt entgegen, dass mein Mann nicht nur einen guten Geschmack hat, sondern auch gerne beratend zur Seite steht. Sind wir beide nicht überzeugt, wandert das Stück nicht in die Einkaufstasche. Ansonsten versuche ich ein offenes Auge dafür zu haben, was ich oft trage und worin ich mich wohl fühle. So lande ich oft bei schlichten und bequemen Teilen und lasse den schicken, engen Rock lieber im Geschäft. Da kann er noch so eine schöne Figur machen 😉 Bei euch sieht das Wohlfühloutfit vielleicht ganz anders aus oder euer tägliches Umfeld verlangt einen bestimmten Dresscode. Wichtig ist am Ende, dass ihr euch sicher seid, dass ihr das Kleidungsstück auch anziehen werdet.

Nachhaltige Jeans

Frage 2: Habe ich bereits etwas in der Art?

Sich eng am bisherigen Stil zu orientieren, birgt eine Falle. Denn zu viel Gleiches bringt nichts, wenn genau das gerade nicht zum Anlass oder zur Laune passt. Mein Guilty Pleasure sind da gestreifte Oberteile. Jedes Mal, wenn ich eines sehe, denke ich: “Wie schön, das würde ich anziehen!”. Aber mal ehrlich: Ich habe schon mehrere davon, das reicht. Das lässt sich auf vieles andere übertragen. Ich habe für den Alltag nur eine schmal geschnittene Jeans ohne Waschung. Eine Zweite hätte keinen Mehrwert. Ein Modell mit Waschung oder in einer anderen Farbe schon eher. Die drei identischen, weißen Tops, die ich gerne auch als Unterhemden anziehe, sind dagegen alle drei ein wertvoller Bestandteil meiner Garderobe. Denkt also kurz darüber nach: Brauche ich wirklich mehrere dunkelblaue T-Shirts oder Jeans-Miniröcke oder geblümte bodenlange Kleider oder, oder, oder? Eure Antworten sind sicherlich andere als meine, aber selten immer “Ja”.

Frage 3: Kann ich es ausreichend kombinieren?

Nehmen wir also an, ich habe ein neues Kleidungsstück in der Hand, von dem ich sicher bin, dass es mir steht und gefällt. Und es gleicht auch keinem anderen Stück in meinem Schrank. Dann schnell mal kaufen, oder? Nicht ganz. Denn es gibt noch eine Falle, in die ich schon öfter getappt bin. Hand hoch, wer schon mal etwas unbedingt kaufen wollte und die Rechtfertigung lautete irgendwie wie folgt: Da muss ich ja nur noch xy kaufen und schon kann ich es anziehen. Beispielsweise fehlt zu dem Rock nur noch ein farblich passendes Oberteil im Schrank. Oder zu der Hose ein passender Gürtel und Schuhe mit einer bestimmten Absatzhöhe. Die fehlenden Teile werden aber nie gekauft und so wird das gute Stück irgendwann ungetragen aussortiert.

Been there, done that…. Gut, dass ihr diese Falle leicht umgehen könnt. Denk immer kurz darüber nach, ob das neue Teil mit dem Bestand harmoniert. Je mehr bereits vorhanden ist, mit dem es kombiniert werden kann, umso höher die Chance, dass ich es anziehe. Und damit auch, dass ich es kaufe. So baue ich mir nach und nach eine Garderobe auf, die aus vielen miteinander kombinierbaren Kleidungsstücken besteht.

Mein Minimalistischer Kleiderschrank: da stehe ich

Ich achte nun schon ein paar Jahre darauf, was ich kaufe. Anfangs habe ich “nur” versucht, meinen Stil zu finden und damit quasi die erste Frage zu beantworten. Zeitgleich zu meinem wachsenden Bewusstsein für meinen Impact auf die Welt, haben mein Mann und ich angefangen unser Leben zu entrümpeln. Auch wenn ein minimalistischer Kleiderschrank also nicht von Anfang an mein Ziel war, bin ich auf dem Weg dahin gelandet. Inzwischen ist alles, was neu dazu kommt, entweder gebraucht, Fair Fashion oder in ganz wenigen Ausnahmen “konventionell”, aber hochwertig und langlebig. Für die Schwangerschaft und Stillzeit habe ich überhaupt nichts neu gekauft. Als nichts mehr passte, habe ich ein paar Stücke Second Hand gekauft. Seither habe ich zwar noch ein paar Stücke aussortiert, aber, Socken und Unterwäsche mal ausgenommen, nichts neu dazu gekauft.

Mit der aktuellen Menge an Kleidungsstücken bin ich schon recht zufrieden. Hier und da ist es noch etwas zu viel. Nach wie vor habe ich Stücke, die ich nicht so gerne trage oder für irgendeinen ominösen Anlass aufhebe. Da ich aber während der Stillzeit viele Sachen nur deshalb nicht anhatte, weil sie dafür unpraktisch waren, habe ich das Ausmisten noch aufgeschoben. Die Winterklamotten, die ich letzte Saison über nicht getragen habe, habe ich bereits aussortiert. Das Gleiche mache ich nochmal nach dem Sommer. Dann werde ich klarer sehen, was mir wirklich noch fehlt und gezielt danach suchen.

Was kann für dich dabei rausspringen?

Die Vorteile eines reduzierten Kleiderschranks gehen über die Auswirkungen auf Umwelt und Natur hinaus. Durchbrechen wir die Konsumspirale von schnelllebiger, billiger Mode und setzen auf Qualität und faire Preise, können wir die Lebensbedingungen für alle entlang der Lieferkette verbessern. Aber auch mit uns selbst macht der andere Fokus etwas. Das “Konkurrenzdenken” um das beste, schönste, modischste Outfit war für mich nie ein freudiger Teil meines Lebens. Mir stundenlang über meine Kleidung Gedanken zu machen, macht mich nicht glücklich. Je weniger Zeit ich dafür in meinem Alltag einräume, umso freier und selbstsicherer fühle ich mich. Und trotzdem renne ich nicht ewig mit den gleichen, langweiligen Klamotten rum. Durch gezielte Käufe bleibt mein Kleiderschrank lebhaft. Gleichzeitig habe ich Stücke, die ich seit Jahren mit Freude trage. Ein minimalistischer Kleiderschrank kann für euch also eine Bereicherung sein und steht nicht zwingend für Verzicht.

Darum ist ein minimalistischer Kleiderschrank gut für alle:

  1. Mentalen Platz sparen: Vom Einkaufen bis zum Outfit zusammen stellen – ein minimalistischer Kleiderschrank mit vielen Kombinationsmöglichkeiten macht euren Kopf freier.
  2. Physischen Platz sparen: Weniger Kleidung bedeutet, dass euer Kleiderschrank kleiner ausfallen kann.
  3. Geld sparen: Selbst mit Fokus auf hochwertiger, langlebiger Fair Fashion spart ihr letztendlich Geld dadurch, dass ihr weniger Teile braucht und kauft.

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Kleidung reparieren ohne Nähmaschine – 5 Beispiele

Vor ein paar Tagen habe ich endlich mal wieder meinen Schreib-/Nähtisch aufgeräumt und danach lag da noch ein bunter Haufen Kleidung. Warum? Ein Löchlein hier, ein Löchlein da – nichts Dramatisches, aber sollte man sich drum kümmern. Sonst kann das früher oder später dazu führen, dass die Stücke nicht mehr tragbar sind. Aber das kennt ihr vermutlich aus eigener Erfahrung. Wollt ihr dafür sorgen, dass euer Kleiderschrank nachhaltig ist, kommt ihr um das Reparieren von Kleidung nicht herum.

Ein nachhaltiger Kleiderschrank besteht nämlich nicht nur aus einer sorgfältigen Auswahl an qualitativ hochwertigen Kleidungsstücken. Es spielt auch eine Rolle, wie lange wir etwas anziehen. Je nachdem, wie wir mit unserer Kleidung umgehen, kann das die Lebensdauer verlängern oder verkürzen. Auch mit größter Sorgfalt wird mal etwas kaputt gehen. Und nicht jeder kann gut mit Nadel und Faden umgehen oder hat die Ausstattung dazu. Daher möchte ich euch zeigen, dass ihr viele “Probleme” auch ohne Nähmaschine und tiefgehende Kenntnisse angehen könnt. Also hier eine für uns typische, kleine Kleidungs-Reparatur-Galerie:

Ein einfacher Stich genügt, um einen Zettel anzunähen

Zettel ab

Den Anfang macht eine Strumpfhose vom Sohn. Hier ging die Naht des Zettels auf. An meiner Kleidung würde ich ihn einfach abmachen. Bei seinen Klamotten ist die Größe aber doch hin und wieder interessant. Beispielsweise um sie irgendwann mal an ein anderes Kind weiter zu geben. Also habe ich den Zettel mit dem einfachsten aller einfachen Stiche wieder angeheftet. Faden einfädeln, Ende verknoten und dann immer von vorne nach hinten (oder anders herum) durch den Zettel und den Stoff der Hose stechen. Wie bei einem Spiralblock. Das Ende verknoten und fertig. Nachdem ich das Bild gemacht habe, kam mir die Naht etwas zu locker vor für ein aktives Kleinkind. Entsprechend bin ich nochmal drüber und ihr müsst euch das Ganze doppelt so eng genäht vorstellen.

Mit dem Matratzenstich oder Leiterstich sind kleine Löcher in Kleidung einfach zu reparieren.

Das altbekannte Loch im Shirt

Bei diesem Stück habe ich eindeutig zu lange gewartet, bis ich mich darum gekümmert habe. Und das, obwohl das Shirt eines meiner Liebsten ist. Vermutlich durch die Naht des kleinen Metallemblems ist der Stoff kaputt gegangen. Ein paar Monate von mir ignoriert konnte es sich dann schön ausbreiten. Damit man möglichst wenig von meinem Rettungsversuch sieht, habe ich mit einem sog. Matratzenstich oder Leiterstich das Loch von oben nach unten geschlossen. Der Stich wird nicht umsonst auch Zaubernaht genannt. Das war schon oft meine Methode, um unauffällig Kleidung zu reparieren und Nähte “verschwinden” zu lassen. Dieses Mal ist es zugegebener Weise leider etwas schief und damit nicht wirklich unsichtbar geworden. Aber ganz unten am Saum kann ich gut damit leben.

Mit einem Aufnäher oder Flicken ist das Loch schnell verschwunden. Auch bei Kleidung von Kindern lohnt sich das Reparieren.

Wenn die Hose vor dem Kind in die Knie geht

Ein weiteres Teil aus der Garderobe des Sohnemanns und den Eltern unter euch sicherlich nicht unbekannt. Obwohl die Hose aus einem recht festen Stoff ist, kriegt sie ein Kleinkind klein. Besser gesagt mehrere Kleinkinder, denn die Hose ist gebraucht. Neben dem offensichtlichen Aufnäher, der ein anderes Loch versteckt, habe ich direkt darunter schon eins mit dem Leiterstich geflickt. Habt ihr nicht gesehen? Zaubernaht! 😉 Vermutlich hatte ich da aber zu nah am Rand des Lochs genäht, denn jetzt ist – zusätzlich zu einem Zweiten – direkt daneben ein Neues entstanden. Aber sie sitzt echt gut und ist noch robust genug, dass ich es schade fände, sie auszusortieren.

Grundsätzlich könnte ich das jetzt einfach wieder zunähen, aber es würde vielleicht noch mal reißen. Also habe ich entschieden einen zweiten Flicken drauf zu setzen. Dafür habe ich inzwischen eine ganze Tüte voll mit kleinen Stoffresten aus denen ich dann einen passenden aussuchen und zurechtschneiden kann. Mit einem ökologischen Textilkleber ist der Flicken ruckzuck angebracht. Selten löst er sich nach dem Waschen wieder etwas, dann nähe noch einmal von Hand drum herum.

Der Riss in der Jeans wurde mit einem Flicken geschlossen

…oder vor dem Mann

Ein paar Jahre gefühlter Dauereinsatz haben der ehemaligen Lieblingsjeans meines Mannes ganz schön zugesetzt. Klar, der Used Look ist nie richtig out. Aber auch wenn die Jeans jetzt nur noch als “Arbeitshose” für Umzüge, Gartentage o.ä. eingesetzt wird, findet mein Mann die Löcher nicht so dolle. Neben ein paar anderen Stellen habe ich auch hier einen Flicken aufs Knie gesetzt. Nur dieses Mal von innen, damit er nicht zu sehen ist. Leider war der wohl etwas zu klein, sodass der Stoff kurz darauf direkt darunter gerissen ist. Ihr seht, auch ich übe das mit dem Kleidung Reparieren noch… Also habe ich den nächsten Flicken etwas großzügiger ausgeschnitten und draufgeklebt. Damit bleibt das Knie jetzt hoffentlich zu.

Eine gerissenes Innenfutter ist bei Kleidung meist schnell zu reparieren.

Das schwarze Loch

Just an dem Tag offenbarte dann ein Griff in meine Jackentasche ein weiteres Loch. Wer, wie ich, schon einmal monatelang etwas gesucht hat, das durch ein offenes Futter gerutscht ist, sieht das nicht gerne. Besonders, weil das Problem wieder sehr einfach zu lösen ist. Mit dem gleichen Stich wie beim Zettel der Strumpfhose habe ich das Loch wieder zugenäht. Dafür den Rand nach innen zu falten macht die Naht zwar optisch schöner, aber da das in einer Jackentasche nie zu sehen ist, könnt ihr das als optional ansehen.

Vier Hilfsmittel und ein wenig Zeit

Alles in allem habe ich vielleicht eine Stunde Zeit investiert, um die fünf Kleidungsstücke wieder instand zu setzen. Und das inklusive Kleinkind, das hin und wieder “angucken” will. Zum Einsatz kamen Nadel, Faden, Schere und Textilkleber. Die Zackenschere für den Aufnäher in der Jeans und die Klemmen für die Jackennaht sind nette Helfer, aber nicht zwingend notwendig. Viel Ausstattung oder Zeit braucht ihr also erstmal nicht, um eure Kleidung zu erhalten. Und viel Wissen erst recht nicht. Ein simpler Stich ist manchmal mehr als genug. Den kriegt mit etwas Übung so ziemlich jeder hin. Dass euer Stück nach der Reparatur um einiges schöner sein kann, zeigt das etwas aufwändigere Sashiko. Eine Technik, die ich demnächst an einer meiner Jeans probieren will. Also ran an die Nadel und gebt Löchern in eurer Kleidung keine Chance sich auszubreiten! Welches Kleidungsstück werdet ihr zuerst retten?

Kleidung zu reparieren lohnt sich auch ohne Nähmaschine

  1. Lebensdauer verlängern: Je besser ihr ein Kleidungsstück instand haltet, umso länger könnt ihr es anziehen. Die dafür investierten Ressourcen (hier am Beispiel einer Jeans erklärt) werden also über einen langen Zeitraum genutzt.
  2. Seltener neu kaufen: Ein kleines Loch heißt nicht, dass euer Stück komplett durch ein Neues ersetzt werden muss.
  3. Höhere Chance zur Weitergabe: Auch wenn euch ein Kleidungsstück irgendwann nicht mehr gefällt, steigert ihr die Chancen es an jemanden weitergeben oder sogar weiterverkaufen zu können, der es gerne anzieht.

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3 Upcycling-Ideen für alte Bettwäsche

Einer der Grundsätze für einen umweltfreundlichen Lebensstil ist es, Dinge möglichst lange zu nutzen. Und während manches am Ende der Lebensdauer auch im nachhaltigsten Haushalt irgendwann im Abfall landet, kann anderem neues Leben eingehaucht werden. Das nennt man Upcycling und eure alte Bettwäsche eignet sich dafür wunderbar. Drei schöne und einfache Projekte bei denen ihr diese verwerten könnt möchte ich euch heute vorstellen.

Als ich vor ein paar Jahren richtig angefangen habe zu nähen, hatte ich zwar große Lust darauf, tolle Sachen zu machen. Aber auch ordentlich Respekt davor. Denn mal ehrlich – in einem krummen und schiefen T-Shirt auf die Straße, nur weil ich es selbst genäht habe, wollte ich nun auch nicht. Also erstmal üben! Für mich persönlich macht es aber wenig Sinn dafür irgendwas zu nähen, das ich eigentlich nicht brauche. Wenn euch das genauso geht, dann werdet ihr in diesem Beitrag bestimmt fündig. Sofern ihr wisst, wie ihr mit eurer Nähmaschine eine gerade Linie näht, seid ihr bereits bestens gerüstet.

1. Feuchttücher für Babys

Wer hier schon ein paar Monate mitließt weiß, dass ich die Feuchttücher für unseren Sohnemann selbst gemacht habe. Neben einem alten Handtuch und einem aussortieren T-Shirt, habe ich auch ein paar Lappen aus ehemaliger Bettwäsche gemacht. Das ging recht fix, denn außer Quadrate abmessen und ausschneiden musste ich nur die Ränder versäumen. Zum Üben haben ich das mit einem “richtigen” Saum (also 2x umgeschlagen und festgesteppt) gemacht. Einmal mit einem Zickzack-Stich drum herum hätte aber vermutlich auch ausgereicht.

Putzlappen aus alter Bettwäsche

2. Geschirrspül- und Putzlappen

Ein wenig – aber wirklich nur ein wenig – anspruchsvoller ist das Nähen von Lappen zum Geschirrspülen oder Putzen. Dafür braucht ihr zusätzlich noch ein altes Handtuch. Eine schöne Anleitung dazu findet ihr auf dem Blog von Nic. Auch die Putzlappen sind für Nähanfänger gut geeignet, denn die größte Herausforderung besteht eigentlich darin, die Wendeöffnung nicht zu klein zu machen. Sonst wird das eine fummelige Angelegenheit. Fragt nicht, woher ich das weiß… Damit ihr aber nicht länger näht als damit putzt hier noch ein Rat. Sind die Stoffe schon arg durchgescheuert, werden sie das Schrubben von Töpfen nicht lange überleben. Bei meinem ersten Versuch habe ich nicht so sehr darauf geachtet und nach kurzer waren große Löcher im Stoff. Bei sehr alten und abgenutzten Bettlaken also eine wenig beanspruchte Stelle nehmen oder sie anderweitig verwerten.

3. Kochschürzen und Malerkittel

Viele Upcycling-Ideen für (alte) Stoffreste, die man so findet, sind eher kleinteilig. Aber so eine schön große Bettwäsche schreit ja förmlich danach, etwas Größeres als ein Täschchen zu werden. Auch wenn ihr aus euren Laken bereits eine Handvoll Lappen genäht habt, werdet ihr sicherlich noch genügend Stoff übrighaben, um eine oder sogar mehrere Schürzen zu nähen. Je nachdem wie gut ihr nähen könnt, findet ihr mal mehr, mal weniger komplizierte Schnittmuster und Anleitungen online, viele sogar kostenlos. Für meine musste ich lediglich gerade Linien nähen, also kaum komplizierter als die Feuchttücher. Demnächst werde ich dann noch einen Malerkittel für unseren kleinen Nachwuchskünstler machen. Damit wenigstens die Kleidung bei unseren Malaktionen mal sauber(er) bleibt… 😉

Alte Bettwäsche ist perfekt geeignet, um eine Schürze zu nähen.

Und was ist mit richtig alten Bettlaken?

Auch das schönste und einfachste Upcycling ist nur so semi nachhaltig, wenn Zeit und Energie rein fließen und das Genähte dann ruckzuck kaputt geht. Wie bei den Geschirrspüllappen erwähnt ging mir das bereits so. Das ist ärgerlich und unnötig. Aber tatsächlich war die Bettwäsche schon so lange in Gebrauch, dass der Stoff an verschiedenen Stellen durchgescheuert und zerschlissen war. Mehr als Zeit also, dass sie aussortiert wurde. Diese Stellen sind für ein Upcycling leider nicht mehr zu gebrauchen.

Trotzdem müsst ihr die Teile deswegen nicht gleich wegschmeißen. Für alles, was mit öligen, schmierigen Teilen zu tun hat (Fahrrad fit machen, ein Möbelstück ölen,…), sind sie noch wunderbar geeignet. Wo wir früher zu einem Stück Küchenrolle gegriffen haben, weil ein “normaler” Putzlappen nicht mehr sauber geworden wäre, greifen wir zu den sonst unbrauchbaren Stoffen. Da lohnt sich auch kein Säumen, die schneiden oder reißen wir einfach klein.

Auch als blutige Anfänger könnt ihr schöne und nützliche Sachen nähen. Und eure alte Bettwäsche ist für ein Upcycling ein toller Ausgangspunkt. Durch die Größe lassen sich viele kleine und sogar etwas größere Sachen machen. Und das Material ist nicht so zickig wie manch andere Stoffe. Ja, ich schau dich an, du dich ständig einrollender Jersey 😉 Und je Also Schere und Nähmaschine ausgepackt und los geht’s!

Darum hat eure alte Bettwäsche ein Upcycling verdient:

  1. Lebensdauer verlängern: In jedem Set steckt eine Menge Energie, Wasser und Arbeit für die Produktion. Durch das Upcycling werden diese Ressourcen über einen noch längeren Zeitraum genutzt.
  2. Müll vermeiden: Küchentücher und Kunststofflappen, die nach ein paar Mal gebraucht bröselig und eklig sind, werden überflüssig.
  3. (Neue) Skills für nachhaltigen Leben: Wer zumindest ein bisschen nähen kann, eröffnet sich ganz neue Wege, den Alltag nachhaltiger zu gestalten. Mit diesen Projekten könnt ihr üben.

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Quick Tip: Haarbürste aus Holz

Mein letzter Beitrag in der Quick Tip-Reihe ist schon eine Weile her, der letzte zum Thema Körperpflege ebenso. Höchste Zeit also, dass ich euch verrate, warum ich ein großer Fan meiner Haarbürste aus Holz bin. Spoiler: Die Bürste ist nicht nur nachhaltig, sondern auch gut zu meinen langen Haaren. Mein Modell im Speziellen ist wahrscheinlich nicht das umweltfreundlichste, das es aktuell auf dem Markt gibt. Aber es ist trotzdem ein gutes Beispiel dafür, was ein langlebiges und damit nachhaltiges Produkt ausmacht.

Warum das so ist, ist schnell erklärt. Ich habe die Bürste bereits vor etlichen Jahren in der Drogerie gekauft, nachdem meine alte Plastikbürste kaputt ging. Das war so eine mit kleinen Knubbeln oben auf den Borsten, die mit der Zeit abgefallen sind. Da das meine ohnehin schon empfindliche Kopfhaut nicht so dufte fand, wählte ich mein Modell aus, bei dem die Borsten aus einem Stück sind. Dass sie nicht aus Plastik sind, war da eher ein Bonus. Damals achtete ich noch nicht so sehr auf Nachhaltigkeit. Heute würde ich einen genaueren Blick auf Material und Verpackung werfen. Aber das Holz ist sogar FSC-zertifiziert, also war mein Kauf gar nicht so übel. Und da ich vorhabe sie noch viele Jahre zu nutzen, lässt sich das bisschen Plastik in der Verpackung verschmerzen.

Der Langzeittest spricht jedenfalls voll und ganz für meine Wahl. Auch wenn meine Haarbüste selten so sauber ist wie auf dem Foto, kann man daran keine großen Gebrauchsspuren entdecken. Ganz nebenbei ist sie antistatisch, sehr schonend zu den Haaren und massiert die Kopfhaut angenehm. Bürstet ihr immer von den Spitzen bis zum Ansatz lösen sich auch größere “Vogelnester” sanft wieder auf. Wenn sich also eure alte verabschiedet, dann schaut doch mal im Unverpackt-Laden oder einem Öko-Onlineshop nach. Und selbst die Variante aus der Drogerie ist, wenn auch etwas mehr verpackt, eine gute Wahl. An einer Haarbürste aus Holz werdet ihr lange Freude haben!

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