3 Upcycling-Ideen für alte Bettwäsche

3 Upcycling-Ideen für alte Bettwäsche

Einer der Grundsätze für einen umweltfreundlichen Lebensstil ist es, Dinge möglichst lange zu nutzen. Und während manches am Ende der Lebensdauer auch im nachhaltigsten Haushalt irgendwann im Abfall landet, kann anderem neues Leben eingehaucht werden. Das nennt man Upcycling und eure alte Bettwäsche eignet sich dafür wunderbar. Drei schöne und einfache Projekte bei denen ihr diese verwerten könnt möchte ich euch heute vorstellen.

Als ich vor ein paar Jahren richtig angefangen habe zu nähen, hatte ich zwar große Lust darauf, tolle Sachen zu machen. Aber auch ordentlich Respekt davor. Denn mal ehrlich – in einem krummen und schiefen T-Shirt auf die Straße, nur weil ich es selbst genäht habe, wollte ich nun auch nicht. Also erstmal üben! Für mich persönlich macht es aber wenig Sinn dafür irgendwas zu nähen, das ich eigentlich nicht brauche. Wenn euch das genauso geht, dann werdet ihr in diesem Beitrag bestimmt fündig. Sofern ihr wisst, wie ihr mit eurer Nähmaschine eine gerade Linie näht, seid ihr bereits bestens gerüstet.

Putzlappen aus alter Bettwäsche

1. Feuchttücher für Babys

Wer hier schon ein paar Monate mitließt weiß, dass ich die Feuchttücher für unsere Kinder selbst gemacht habe. Neben einem alten Handtuch und einem aussortieren T-Shirt, habe ich auch ein paar Lappen aus ehemaliger Bettwäsche gemacht. Das ging recht fix, denn außer Quadrate abmessen und ausschneiden musste ich nur die Ränder versäumen. Zum Üben haben ich das mit einem „richtigen“ Saum (also 2x umgeschlagen und festgesteppt) gemacht. Einmal mit einem Zickzack-Stich drum herum hätte aber vermutlich auch ausgereicht.

2. Geschirrspül- und Putzlappen

Ein wenig – aber wirklich nur ein wenig – anspruchsvoller ist das Nähen von Lappen zum Geschirrspülen oder Putzen. Dafür braucht ihr zusätzlich noch ein altes Handtuch. Die genaue Anleitung habe ich euch in einem separaten Beitrag aufgeschrieben. Auch die Putzlappen sind für Nähanfänger gut geeignet, denn die größte Herausforderung besteht eigentlich darin, die Wendeöffnung nicht zu klein zu machen. Sonst wird das eine fummelige Angelegenheit. Fragt nicht, woher ich das weiß… Damit ihr aber nicht länger näht als damit putzt hier noch ein Rat. Sind die Stoffe schon arg durchgescheuert, werden sie das Schrubben von Töpfen nicht lange überleben. Bei meinem ersten Versuch habe ich nicht so sehr darauf geachtet und nach kurzer waren große Löcher im Stoff. Bei sehr alten und abgenutzten Bettlaken also eine wenig beanspruchte Stelle nehmen oder sie anderweitig verwerten.

Schürze genäht aus alter Bettwäsche

3. Kochschürzen und Malerkittel

Viele Upcycling-Ideen für (alte) Stoffreste, die man so findet, sind eher kleinteilig. Aber so eine schön große Bettwäsche schreit ja förmlich danach, etwas Größeres als ein Täschchen zu werden. Auch wenn ihr aus euren Laken bereits eine Handvoll Lappen genäht habt, werdet ihr sicherlich noch genügend Stoff übrighaben, um eine oder sogar mehrere Schürzen zu nähen. Je nachdem wie gut ihr nähen könnt, findet ihr mal mehr, mal weniger komplizierte Schnittmuster und Anleitungen online, viele sogar kostenlos. Für meine musste ich lediglich gerade Linien nähen, also kaum komplizierter als die Feuchttücher. Demnächst werde ich dann noch einen Malerkittel für unseren kleinen Nachwuchskünstler machen. Damit wenigstens die Kleidung bei unseren Malaktionen mal sauber(er) bleibt… 😉

Und was ist mit richtig alten Bettlaken?

Auch das schönste und einfachste Upcycling ist nur so semi nachhaltig, wenn Zeit und Energie rein fließen und das Genähte dann ruckzuck kaputt geht. Wie bei den Geschirrspüllappen erwähnt, ging mir das bereits so. Das ist ärgerlich und unnötig. Aber tatsächlich war die Bettwäsche schon so lange in Gebrauch, dass der Stoff an verschiedenen Stellen durchgescheuert und zerschlissen war. Mehr als Zeit also, dass sie aussortiert wurde. Diese Stellen sind für ein Upcycling leider nicht mehr zu gebrauchen.

Trotzdem müsst ihr die Teile deswegen nicht gleich wegschmeißen. Für alles, was mit öligen, schmierigen Teilen zu tun hat (Fahrrad fit machen, ein Möbelstück ölen,…), sind sie noch wunderbar geeignet. Wo wir früher zu einem Stück Küchenrolle gegriffen haben, weil ein „normaler“ Putzlappen nicht mehr sauber geworden wäre, greifen wir zu den sonst unbrauchbaren Stoffen. Da lohnt sich auch kein Säumen, die schneiden oder reißen wir einfach klein.

Auch als blutige Anfänger könnt ihr schöne und nützliche Sachen nähen. Und eure alte Bettwäsche ist für ein Upcycling ein toller Ausgangspunkt. Durch die Größe lassen sich viele kleine und sogar etwas größere Sachen machen. Und das Material ist nicht so zickig wie manch andere Stoffe. Ja, ich schau dich an, du dich ständig einrollender Jersey 😉 Also Schere und Nähmaschine ausgepackt und los geht’s!

Darum hat eure alte Bettwäsche ein Upcycling verdient:

  1. Lebensdauer verlängern: In jedem Set steckt eine Menge Energie, Wasser und Arbeit für die Produktion. Durch das Upcycling werden diese Ressourcen über einen noch längeren Zeitraum genutzt.
  2. Müll vermeiden: Küchentücher und Kunststofflappen, die nach ein paar Mal gebraucht bröselig und eklig sind, werden überflüssig.
  3. (Neue) Skills für nachhaltigen Leben: Wer zumindest ein bisschen nähen kann, eröffnet sich ganz neue Wege, den Alltag nachhaltiger zu gestalten. Mit diesen Projekten könnt ihr üben.

90 Gedanken zu „3 Upcycling-Ideen für alte Bettwäsche

  1. Ich finde die upcycling-Ideen einfach toll. Ich mache das auch seit einiger Zeit, weil ich es einfach schade finde, wenn die Sachen gedankenlos weggeworfen werden, wo doch so viel Arbeit und Energie drin steckt. Stoff, der so verschlissen ist, dass es zu gar nichts mehr zu gebrauchen ist, habe ich als Füllung für ein Sitzkissen verwendet, welches ich aus alten Jeans genäht habe.

    1. Das ist ja auch eine tolle Idee! Ich sammle die ganzen Fäden und Stofffitzelchen, die beim Nähen anfallen für eine Füllung. Aber mit den komplett abgewetzten Stoffen kommt ich vielleicht eher mal auf eine nennenswerte Menge 🙂 Vielen Dank für den Tipp!

    2. Ich habe mir aus alter Bettwäsche eine sehr schicke kurze
      Shorts genäht und eine Pipilangstrumpfschürze, sieht super aus ,
      verwende den Rest z.B. als Innenfutter für Taschen. Man kann unendlich viel daraus machen.

      1. Ich habe aus hochwertiger Jersey-Bettwäsche, die an den Rändern einfach durch war, Schlafhosen genäht, eine kurze und eine lange. Jetzt bekommt mein Mann noch das Gleiche.
        In der Mitte ist der Jersey noch super!

        1. Schlafhosen sind eine super Verwertung! Das steht bei mir auch noch auf der Liste, denn ich habe gerade nur eine lange. Fehlt nur noch ein wenig Zeit dafür!

          1. Ich finde estoll.
            Ich habe aus alten Bettbezug Tischdecken für dem Küchentisch genäht.

    3. Statt Geschenke mit Papier einzuwickeln, umwickle ich sie mit einem Stück Stoff, aber meistens nähe ich Stoffsäckli, die wieder für vieles weiterverwendet werden können, Znüni im Rucksack, Spielsachen versorgen….

        1. Ich verwende alte Überzüge für ein Musterteil zu nähen (zB ein Kleid), für das ich ein neues Schnittmuster gekauft habe. Dann weiss ich ob und wie es sitzt, bevor ich einen teuren Stoff verwende.

      1. Alte Bettwäsche in schmale Streifen geschnitten, aneinandergenäht und mit dicker Häkelnadel eine Matte oder einen kleinen Teppich gehäkelt, ist auch eine Möglichkeit. Sieht super aus!

    4. Ich habe aus alten Leinenbetttüchern Blazer und Hosen und Shorts genäht. Aus Bettbezügen kann man Trägerkleider nähen. Die kann man vorher färben.

  2. Bei den Teilen fürs Geschirrwaschen hab ich oben Baumwollstoff in der Mitte das Handtuch und als Scheuerseite für die Töpfe Jute verwendet! Ich hab dafür mal alte Kaffeesäcke erstanden.

    1. Oh, das ist ja auch mal eine gute Idee! Wir haben für die Töpfe eine separate Bürste, aber damit schlägt man ja zwei Fliegen mit einer Klappe. Danke fürs Teilen!

    2. Alte Baumwollstoffe ( Handtücher, Bettwäsche, T Shirts) eignen sich immer noch zum putzen. Das haben doch schon unsere Großeltern so gemacht….;-)

      1. Ja – eigentlich nichts Neues. Wurde noch 1990 so gemacht – aber vielleicht nicht in den gebrauchten deutschen Bundesländern.

  3. Upcycling war früher Gang und Gebe. Bettwäsche wird ja meist an den Ecken dünn und bevor sie kaputt geht kann man die Seiten Nähte auftrennen die Ecke rum 5 cm verschieben und verhält die Wäsche noch einige Jahre.

    1. Liebe Elfi,
      vielen Dank für den Tipp. Ich habe das Gefühl, dass viele „Tricks“ von früher jetzt langsam aber sicher wiederentdeckt werden. Denn oft ist es gar nicht mal so viel (mehr) Aufwand, sich um seine Sachen zu kümmern, statt etwas neues zu kaufen.
      Und solche Aufgaben wie Kleidung flicken, hat für mich und sicherlich auch viele andere etwas entschleunigendes, fast schon meditatives. Momente, die man im Alltag eigentlich ganz gut gebrauchen kann und die Wertschätzung für die eigenen Sachen erhöhen.
      LG Vanessa

      1. Upcycling gäbe es früher wirklich viel. Da würde sogar der Zwickel aus den Unterhosen geschnitten, damit man mit dem Rest noch was putzen kann. Da gab es auch noch an manchen Sachen einen Einzugsgummi, den man einfach ausgetauscht hat.
        Die Idee mit dem Kaffeesack aus Jute ist toll.
        Aus alten Handtüchern noch Kleiderschutz (Latz) zu nähen, war auch üblich.

    2. Verwende alte Bettwäsche aus 100% Baumwolle für das Innenfutter von Dirndlkleider, das hat meine Mutter schon vor 60 Jahren gemacht.

  4. Meine Mutter hat uns auch früher Patchwork Bettwäsche genäht! Aus vielen Stoffresten entstanden dann immer Kunstwerke !
    Weiter so !!

    1. Oh, das klingt ja toll! So ein Patchwork-Projekt würde mich ja auch mal reizen. Aber leider fehlt mir momentan die Zeit dazu. Was ja nicht heißt, dass es nie wahr wird 😉 Auf jeden Fall eine super Möglichkeit Stoffreste zu verwenden!

      1. Ja ich mach aus alter bettwäsche Badezimmer vorlagen. Streifen schneiden zusammen nähen und mit einer 13-16 grossenm Häkel luftmaschen häkeln und mache damit einen runden oder viereck sieht echt cool aus. Probiert dies auch aus
        F.G Marie-claire

        1. Hallo Marie-Claire, danke für diese tolle Idee. Sowas wollte ich auch schon immer mal ausprobieren. Aber auf die Idee, dafür Bettwäsche zu verwenden, bin ich nicht gekommen. Kannst du mit bitte sagen, wie breit du die Streifen schneidest? Danke Anne

          1. Hallo Anne,
            für den Fall, dass Marie-Claire hier (erstmal) nicht mehr vorbei schaut, kurz meine Erfahrung. Mit Bettwäsche habe ich das noch nicht ausprobiert, aber mit T-Shirts und alten Strumpfhosen. Ich habe die Stoffe, je nachdem wie dick ich das Garn am Ende haben wollte, rund 2-3 cm breit geschnitten. Hier auf dem Blog habe ich dazu leider noch nichts veröffentlicht. Aber auf meinem Instagram-Kanal habe ich dazu schon ein Video zu einem Häkelkörbchen hochgeladen. Du findest es hier: https://www.instagram.com/p/CuXK9f7McTp/
            LG Vanessa

          2. Hallo, ich habe auch schon alte Bettwäsche aus Baumwolle in Streifen gerissen, das ging superschnell und ergab ein tolles Körbchen. Habe dazu am Rand ca. 3-4 cm mit der Schere eingeschnitten und gerissen. So wurden gleich 2 Streifen gerissen (Breite 2-3 cm).
            Ich denke du hast das Prinzip verstanden
            Werde ich bestimmt mal wieder machen…
            LG Tanja

  5. Upcycling in jeder Form finde ich ( schon immer) super. So kann jeder etwas für die Umwelt tun und, was auch prima ist, den Geldbeutel schonen. Dank Internet und youtube findet man inzwischen wertvolle Beiträge mit Ideen, auf die man so nicht gekommen wäre. Also: Daumen hoch für alle, die etwas umsetzen, jeder nach seinem Können.

    1. Ja, da kann ich nur zustimmen. Manchmal habe ich echt etwas rumliegen, von dem ich denke, dass es doch noch irgendwie nutzbar sein muss. Und oft findet sich dann eine tolle und praktische Idee im Internet!

    2. Wir in Benin machen fürs Gästehaus aus alten grossen Duvets Bettüberwürfe, Sitzkissenüberzüge und Kissenbezüge. Nächstens auch Überzüge für Kissen der bequemen Stühle beim Pool.

  6. Ich wundere mich schon über das Wort upcycling. Wir kennen das nicht anders. Wenn ich nach Köln komme hat meine Mutter, 78, Säcke voller alter Lappen. Bei uns Babyboomern wurden auch die Unterhosen geflickt. Und wir haben in den 90ern unseren Kindern Lätzchen aus Handtüchern genäht. Die Küchenrolle kam übrigens erst Anfang der 80er. Haben wir nie benutzt, nicht aus ökologischen Gründen, aber wir wussten nicht wirklich wofür man die brauchen sollte. Und wir hatten die kleinen Kühlschränke. Habe ich bis heute, weil ich nicht im Outback lebe. Sorry für das lange Statement. Ich finde es so klasse, aber bis auf die 90er und 2000er Jahre, war das Leben hier schon recht kompliziert. Windeln aufkochen ist wirklich kein schönes Hobby. Liebe Grüße und ich werde mich an eine Schürze wagen. Hast mich inspiriert. Herzlichen Dank.

    1. Die Idee, alte Stoffe nicht wegzuwerfen, sondern für Lappen zu nutzen, scheint wirklich nicht mehr so verbreitet zu sein. Bei meinen Eltern und Großeltern war das auch noch total normal. Gerade für so Sachen wie was das Fahrrad reparieren, bei denen es fettig-schmierig wird. Wenn der Stoff aber noch so gut ist, wie bei der besagten Bettwäsche, dann wäre mir das zu schade gewesen. Dann wünsche ich dir viel Spaß beim Schürze nähen!

      Und mal ehrlich: ich bin schon auch ein wenig froh, dass die Waschmaschine die Windeln übernimmt. Damit ist die größte Arbeit schon abgehakt 😉

      1. Da der größere Teil des Bezuges noch gut ist, kürze ich ihn an der abgenützten Seite
        um ca. 40 cm und ersetze das fehlende Teil mit einem passenden Stück Stoff,
        evtl. aus einem Kopfkissen, 80 x 80 cm, das ich auftrenne, der Länge nach Falte
        und den besten Teil davon verwende.
        Oder ich verwende die Knopflochseite, die immer noch sehr gut ist, für Kopfkissen😏.

        1. Oh, super Idee! Da ergeben sich bestimmt tolle Farb-/Musterkombinationen. Da passt ein Spruch, den ich vor kurzen gelesen habe: Nach kaputt kommt schöner 🙂

        2. Ich habe aus “ alter“ Damastbettwäsche schöne Tageltücher genäht. Denn so eine Qualität bekommt man heute nicht mehr. Und ich freue mich immer über das Tafeltuch, denn ein schön gedeckten Tisch ist schon was feines.

          1. Für mein altes Bettlaken., nähe ich Überdeckung für unser Küchenschrank. Breite und länge gemessen und habe sie genäht und auf dem Küchenschränke und Badschränke gelegt. Dies nimmt die Staub und Fett .Ich brauche nur 3x im Jahr abmachen und waschen. Schon habe saubere Schränke.

          2. Super Idee…. Jetzt weiß ich endlich, was ich mit den alten Bezügen meiner Mutter Sinnvolles machen kann. Danke für den Tipp!!

      2. Ich bin über 86 Jahre alt, habe also die Nachkriegsjahre (WW 2) mit- erlebt, schon damals hatten meine Oma , meine Mutter und mein Vater aus NOTWENDIGKEIT viele Sachen in irgendeiner Weise aufgehoben und wieder verwendet, sogar Butterbrotpalier wurde mehrmals benutzt!!! – „upcycelt“, wie Ihr das nennt – es ist HÖCHSTE Zeit, dass die jüngeren Generationen lernen , nicht ständig NEUES haben zu müssen! Die Wirtschaftler müssen sich etwas Anderes einfallen lassen, die Geschäfte trotzdem in Gang zu halten! Keep recycling – und staunt mal, was Ihr sogar an GELD sparen könnt, um Euch was wirklich Schönes zu leisten!!!
        Berliner Oma grüsst herzlichst!

        1. Hallo Christa, ich bringe es erst auf 82 Jahre, habe aber die gleichen Erfahrungen ! Meine Oma hat für die Katzen Bettchen und für meine Puppe Kleider genäht ! Girlanden wurden im Garten über Beete gehängt um die Vögel zu vertreiben !! LG aus B. – W.

  7. Hallo zusammen,
    toll, dass sich doch so viele mit wiederverwerten befassen. Auch ich (Jahrgang 1955) habe das noch von meinen Eltern gelernt. Gerade bin ich dabei meine Stoffreste und alten Leintücher farblich zu sortieren. Es naht Weihnachten, also ideal um den Stoffkorb kleiner zu machen. Über kleine Geschenke freut sich doch jeder. Gerade habe ich den ersten Tassenuntersetzer genäht. Es folgen Obstssäckle, Topflappen -da nehme ich gerne alte Biberwäsche als Füllung-, Stofftaschen. Da batike ich dann auch die Stoffe schon mal. Das macht auch Kindern Spaß und beim nähen hilft man dann. Die Oma freut sich sicher über eine neue Einkaufstasche. Ideen hätte ich noch viele, wünsche euch, dass jeder für sich das richtige findet. Macht weiter so, nur durch vorleben geben wir etwas weiter.

    1. Hallo Angelika,
      ich bin auch ein großer Fan davon nützliche Weihnachtsgeschenke selbst zu machen. Darüber freuen sich die Lieben meist mehr als über irgendwas gekauftes, das doch irgendwie nicht so richtig gebraucht wird. Die Stoffvorräte zu verkleinern bietet sich da richtig gut an. 🙂

  8. Hallo!
    Richtig alte Stofffetzen sind auch prima zum Schuheputzen.
    Wenn die Zehen durch die Socken lugten, wurden die löcherigen Socken abgeschnitten. Das Gute wurden dann Röcke für Puppen. Kniestrümpfe wurden (und werden immer noch!) als Armstulpen eingesetzt. Manchmal reicht so ein kleines Knäuel aus, wenn’s im Garten oder im Wald kühl wird. Passt in jede Hosentasche.
    Eignet sich übrigens auch super, um einen Verband an Mensch oder Tier zu befestigen und vor Schmutz zu schützen.
    Natürlich gab es auch abgeschnittene Socken/ Kniestrümpfe, die an der Schnittkante zusammengenäht wurden und als Schlafsack für Barbie und Co. herhalten mussten.
    Dicke leere Garnrollen und ein Deckel von der Ketchupflasche (diese knallgrünen z.B.) ergeben eine prima Lampe für Familie Playmo. Hach… mein Bruder und ich konnten einfach alles gebrauchen und verarbeiten.
    Viele Grüße, Claudia

    1. Hallo Claudia,
      das sind ja richtig viele Ideen, vielen Dank dafür. Puppenkleidung und -Zubehör habe ich auch schon öfter gelesen bzw. gesehen. Bei uns gibt es (noch) keine Puppen in entsprechender Größe. Unsere ist so groß, dass sie Babykleidung in Größe 56 trägt. Aber das werde ich auf jeden Fall für später im Hinterkopf behalten. Wer weiß, wer hier noch alles einzieht 😉
      Stulpen habe ich auch schon gemacht. Meine erstes Studentenzimmer war so zugig, dass ich fast am Schreibtisch festgefroren wäre…

  9. Hallo zusammen,
    Ich nutze die alte Bettwäsche als Futterstoff für Taschen und Einkaufsbeutel welche ich aus alten Jeans und Stoffresten herstelle. So hat man immer ein tolles Geschenk.
    Liebe Grüße
    Nadja

    1. Hallo Nadja,
      die Idee finde ich auch richtig klasse. Gleich mehrere Stoffreste-Fliegen mit einer Klappe 😉 Und dazu noch sinnvolle Geschenke in der Hinterhand!

      1. Hallo, vor 40 jahren habe ich weisse bettwäsche in rot eingefärbt und meinen Kindern einen Sack für ihre Geschenke genäht. Jedes Jahr wieder benutzt! Vielleicht mal mit anderer Deko oder Kordel. Seit 6 Jahren werden sie für meine enkis benutzt. Ein echter Kult.Es gibt bei uns kein Verpackungsmaterial. Ausserdem ist es ein Spass zu schauen, wie die Kinder in die Riesensäcke kriechen, um ihre Geschenke zu finden!

        1. Oh, das ist so eine schöne Idee! Nicht nur, weil es gleich eine Familientradition geschaffen hat, sondern auch, weil damit jedes Jahr ein wenig Denkarbeit vor den Festen wegfällt. Geschenkverpackung? Liegt immer bereit. Super Sache! Das werde ich mir auf jeden Fall auf meine gedankliche „Nähen, wenn ich mal nichts besseres vorhabe“-Liste schreiben.

    2. Ja das mache ich auch schon eine Weile so .Dazu gibt es aus dem Rest des Bettwäschefutterstoffes noch die passende ganz einfach genähte Zusatztasche oder Beutel die immer mit drin liegt.wenns mal mehr wird. Viel Spaß dabei Sibylle

  10. Habe auch 1 Bettüberzug mit passenden Stoff gerichtet, aber leider ist der Überzug jetzt weiter aufgerissen, dass es sich nur für kurze Zeit (es sah sehr schön aus) gelohnt hat! Nur wegschmeißen will ich es auch nicht. An manchen Stellen ist es evtl noch stabiler. Habe mal Putzlappen für mich genäht aus Stoffreste – da es doch nicht so praktisch war; bekam es mein Mann 👨, der viel werkelt, und er war ganz begeistert davon! Manches gelingt und manches nicht 😉

  11. Bei uns werden alte, nicht mehr tragbare Tshirts zu kleinen, schnellen Servietten zu Tisch. Da sich der Jersey rollt schneide ich die Shirts nur in etwa gleichgroße Rechtecke und muß nichts säumen. Mit dem Rollmesser geht das ratzfatz. So findet jeder am Tisch ein altes Lieblingsshirt wieder und schmiert seine Schnute oder Fingerchen gerne dran.
    Zewa haben wir somit abgeschafft.
    Und was zu Tische nicht mehr ansehnlich ist, wandert in die Lappen-Schublade für allerlei schmuddelige Arbeiten – wie bei vielen anderen hier schon erwähnt.

    1. Hallo Karin,
      ein Rollmesser und eine Unterlage stehen auch noch auf meiner Wunschliste fürs Nähen. Damit gehen so Sachen wie Lappen echt nochmal schneller. Klingt vielleicht nicht viel, aber ich finde, dass es Ideen braucht, die so wenig Aufwand wie möglich machen, damit es uns leicht fällt, uns nachhaltigere Verhaltensweisen anzugewöhnen. Im besten Fall macht es sogar deutlich weniger Aufwand als die nicht-nachhaltige Variante!

  12. Eure Ideen Bettbezüge zu verwerten sind so vielseitig ,daß sogar ich als leidenschaftliche, jahrelange „Bettbezüge – Verwerterin“ dazulernen durfte! Meine Lieblingstipps von mir: Farbenfrohe Vorhänge für’s Kinderzimmer und dekorative Seitenschals für Küchenfenster und Co.
    Außerdem reiße ich sie in ca. 2-3cm breite Streifen und verhäkele sie dann zu meist runden Teppichen die sich wunderbar für’s Kinderzimmer oder Bad eignen- inklusive Aufbewahrungskörbe ! Viel Spaß dabei

    1. Liebe Sibylle,
      um Körbchen zu machen würde ich tatsächlich mal noch Häkeln lernen. Ich habe mit der Art von „Garn“ (allerdings aus einer Hose) schon Körbchen gemacht, allerdings genäht. Das ist nicht gerade schnell, aber sieht auch nett aus. Wenn ich mal wieder dazu komme, will ich davon noch mehr machen. Daran, dass ich dafür auch die Bettwäsche nutzen kann, hab ich noch gar nicht gedacht!

    2. Hallo Sibylle ,
      ich habe von meiner Mutter noch echte Damast Bettwäsche , in weiß , geerbt .
      Sieht aufgezogen super toll aus aber in eine andere Farbe gefärbt ist auch diese Wäsche für den Sommer super schön .
      Liebe Grüße Christiane

  13. Hallo,
    ich möchte mich auch noch mit einer Idee anhängen. Ich nähe aus alten Kissenbezügen Runde Wäschebeutel für Schmutzwäsche. Unsere Kinder haben solche vor ca. 35-40 Jahren schon in der Schule genäht und besitzen sie immer noch. Gerade auf Reisen für Schmutzwäsche toll. Aber auch als Spielzeugbeutel etc. am Türgriff hängend ein schneller Ordnungshelfer.
    Einfach zwei Kreise ca. 50-70 cm Durchmesser ausschneiden und mit Kappnaht zusammen nähen.
    In ein Teil einen Schlitz von da. 20 cm machen. und mittig beidseitig je eine Schlaufe von ca. 15 cm Länge anbringen.

  14. Ich finde es toll, dass aus Alt Neu gemacht wird. Das erinnert mich an meine Kindheit. Meine Mutti hat mir alte Bettwäsche, alte Handtücher und alte Hosen gegeben. Ich habe mit 12 Jahren schon alte Stoffe zum Nähen (üben) bekommen. Putzlappen für Fenster waren mal Bett-oder Tischwäsche (auch Papas alte Unterhemden mussten herhalten). Alte kaputte Handtücher sind Waschlappen geworden und aus langen Hosen, die zu kurz geworden sind, wurden kurze Sommerhosen. Ich durfte aber nicht aus den alten Nylonkittelschürzen wiederverwendbare Einkaufsbeutel nähen, dies war den Erwachsenen vorbehalten. Daher konnte ich für meinen (damals) kleinen Sohn auch wunderbar Faschingskostüme aus alter Bettwäsche zaubern. Wir konnten auch als Oma und Opa aus Holz und alter Bettwäsche ein Doppelstockpuppenbett zusammenbauen. Die Bettwäsche habe ich selber genäht. Ich finde es schöner, alles in Handarbeit zu machen, als das fertige- teils chemiebelastete- teure Spielzeug zu kaufen. Es kostet mehr Geld, mehr Verpackungsmüll und mehr Umweltbelastung.

    1. Das klingt ja toll! Ich hoffe, dass ich meine Freude am Selbermachen auch an meine Kinder weitergeben kann. Mal ganz abgesehen von der Nachhaltigkeit: Ist es nicht einfach schön, wenn man etwas selbst machen kann? Ich bin immer wieder stolz, wenn ich etwas neues „erschaffen“ und dabei wieder eine neue Fähigkeit erlernt habe. Schon alleine dieses Gefühl sollte jedes Kind fühlen dürfen. Wenn die Kinder dann noch damit mit Freude spielen: richtig gut!

  15. So eine wundervolle ideenfüllende Seite. Ich lasse mich immer wieder gerne inspirieren. Bettwäsche ist ja nahezu unverwüstlich. Aber ab und zu brauche ich neue. Die alten habe ich mir zur Seite gelegt. In absehbarer Zeit brauche ich neue Schlafanzüge. Dazu dürfte die Bettwäsche sicher gut sein, die ist ja schon geübt im kuscheln weil wir darin ja immer gut geschlafen haben. Weiterhin viel Spass beim Upcygling und immer gute Ideen

    1. Vielen, lieben Dank für die netten Worte! Das freut mich wirklich sehr. Und was für eine geniale Idee! Ich kann gerade einer meiner Schlafanzughosen beim Auseinanderfallen zusehen. Leider nicht reparabel. Aber die alte Hose als Schnittmuster und die alte Bettwäsche als Stoff – das klingt nach einem perfekten Paar!

    2. Hallo Eva, das mit den Schlafanzügen finde ich super! Dafür würde sich ja besonders gut Bieber- Bettwäsche eignen. Werde ich ausprobieren.
      Lieben Gruß,Silke

  16. Ich habe aus 2 alten Langarmshirts von mir ganz einfache, verschieden große Säckchen mit der Overlock genäht (für einen Adventskalender zum Selbstbefüllen). Sie waren wirklich ganz einfach, ohne Kordelzug.
    Einfach Befüllen und zubinden mit einem Strick. Die Säckchen in unterschiedlicher Höhe an einen (etwas dickeren, schönen) Ast und mit einer kleinen Klammer eine Zahl befestigen.
    Meine Tochter hat sich riesig gefreut. Allein schon das Fühlen was wohl in den anderen Säckchen drin ist, ist aufregend …

    1. Auch eine schöne Verwertung! Ein Adventskalender ist hier tatsächlich auch schon in Planung (trotz der Jahreszeit). Allerdings mit anderen „Resten“. Sollten die nicht reichen, ist das eine gute Idee für die restlichen Säckchen 🙂

    2. Hallo zusammen, ich gebe schon seit mehreren Jahren Nähkurse an der Nähmaschine an einer Förderschule. Weil das für die Schüler und Schülerinnen kostenlos ist und mein Budget nicht besonders hoch ist, kaufe ich gut erhaltene, gebrauchte Bettwäsche in einem Sozialkaufhaus. Nirgendwo bekomme ich 4 Meter Stoff in 150cm Breite für 3 bis 4 Euro.Wir nähen kleine Kopfkissen mit Hotelverschluss, Nadelkissen in Patchworktechnik, Topflappen, Schlamper-Mäppchen (mit Reißverschluss) und Küchenschürzen. Ich habe einen ganzen Schrank voller Stoffe, aus denen die Schüler sich nach ihrem Geschmack etwas aussuchen können! Die Schüler können aber auch Kleidungsstücke zur Reparatur mitbringen.

      1. Wie toll ist das denn? Einfach nähen lernen zu können ist ja an sich schon eine tolle Sache. Ich finde es aber auch super, dass du ihnen die Möglichkeit gibst geliebte Sachen zu reparieren. Das Selbstbewusstsein etwas selbst zu erschaffen und zu erhalten, dass sie dabei bekommen, ist so viel wert!

      2. Wow! Das Projekt klingt toll, eine schöne Inspiration! Nehme ich mit als Idee für ich. Ich überlege nämlich, mich beruflich nochmal zu verändern/erweitern.
        Stoffe in groß und günstig: Ich schaue immer wieder bei ebay, da gibt es einen Stoffhändler in Berlin, der regelmäßig größere Stoffstücke in Auktion hat. 3m mindestens, regulär 150 breit oder mehr. Molton, Baumwolle, Canvas, mit oder ohne Muster, was auch immer.
        Mein Limit setze ich auch recht niedrig und habe darum so manches Stück tatsächlich für 4,50 oder 5,50 bekommen. Manchmal musste ich dafür 3 oder 4 Auktionen laufen lassen, aber wenn es nicht eilt, kann man darauf vertrauen, dass es irgendwann klappt. 🙂
        In der Regel starten die nämlich mit dem gleichen Stoff die nächste Auktion, wenn eine vorbei ist.

      3. Hallo,
        hab gerade mit Freude deinen Kommentar gelesen. Zur Zeit sind wir am Auflösen der elterlichen Wohnung.
        Wir haben diese Woche Flohmarkt, und es bleibt bestimmt noch einiges übrig an Bettwäsche…. Wo wohnst du?
        Wir wohnen in der Nähe von Tübingen sind nur ca. 10 km entfernt.
        Liebe Grüße

  17. Also mit einem Bettbezug, der oben dünn geworden ist, gehe ich folgendermaßen vor:
    Ich nähe mit der Overlock mit einem Abstand von ca. 10 cm das Fussteil zu und setze die abgeschnittene Knopfleiste am ehemaligen oberen Teil wieder an. Das hält noch viele Wäschen und man hat nicht das dumme Gefühl mit dem dünnen Stoff an der Nase.

  18. Ach ja, für einen wohnlichen Kellerraum habe ich mir aus zwei aufgetrennten Bezügen aus Biberstoff Gardinen genäht. Eine Wand mit farblich abgestimmter Tapeten tapeziert – mein Sohn hat den Raum gleich als Home-Office konfiziert.

  19. Hallo, ich stoße immer mal wieder auf diesen Beitrag bei der Suche nach tollen Upcycling Ideen. Habe gerade einen Stoß alte Bettwäsche von meiner Schwiegermutter bekommen. Ich habe dann die Kopfkissen in gleich große Teile geschnitten, sie zusammen genäht und das ganze Teil in einer Farbe eingefärbt. So entstand eine Patchwork – Tischdecke. Durch das Überfärben passten die Farbtöne wieder zusammen. Viel Spaß beim Experimentieren 😁

  20. Meine Großmutter hat schon aus den alten Leinenbettlaken Gläsertücher genäht und ich tue es auch immer noch, das sind die besten!!!!

  21. Ich bin absolut begeistert über die vielen Ideen und euren Einsatz für eine nachhaltige Welt. Ich arbeite in einem Kindergarten und bin entsetzt wie gedankenlos die Mütter und Väter dort handeln. Umweltschutz ist für viele nur ein müdes Lächeln wert. Aber ich versuche weiterhin diese Ideen in die Gemeinschaft zu bringen 🏋️‍♀️
    Liebe Grüße und macht weiter so

  22. Ich habe aus alten Baumwollbezügen, Bezüge für das Hundebett unseres großen Hundes genäht. Die können dann regelmäßig gewaschen und getauscht werden. Unserer Enola gefallen sie. Aus alten rotkarierten, mindestens 40-50 Jahre alten Bezügen von Oma, große Decken genäht, die wir dann in der Weihnachtszeit dekorativ gerafft als Unterlage unter dem Weihnachtsbaum verwenden. So können die Weihnachtsbaumnadeln nicht in Fugen der Holzdielen verschwinden. Zudem sieht das ganze wunderschön unter dem natürlich dekorierten Baum aus.

    Liebe Grüße und Spaß beim Basteln

  23. Hallo ihr Lieben,

    so tolle Ideen!
    Ich bin gerade umgezogen und da ich für meine hohen Decken keine schöne, preiswertige Gardinen finde, bin nun wieder an Nähen. Ich habe noch von der Oma schöne, alte Bettwäsche, Bettlacken aus Leinen und Baumwolle sowie Tischdecken aus Damast. Leider sind sie nicht 320 cm lang, habe aber weiße und beige bestickte Bordüre gekauft und somit den Rest der Länge, die ich brauche, als breitere Bordüre dazu genäht. Sieht toll aus und ich habe das Gefühl, dass meine liebe Oma auch dabei ist. Und außerdem, nicht mal Ikea kann damit mithalten ☺️😉. Liebe Grüße aus Kassel und schöne Weihnachten 🎅🏼!
    Claudia (geb. 1972)

  24. Auch bei mir wird ausgediente Bettwäsche sehr vielseitig verwendet: als Einlage bei meinen Patchworkdecken oder anderen Patchworkarbeiten, ersetzt das prima teure Flieseinlagen. Auch als Bezug für die Liegekissen meiner Hunde sind sie optimal, man kann sie viel einfacher waschen, als wenn man das ganze Hundebettchen in die Waschmaschine steckt. Ich habe auch schon Bezüge für alte Sitzkissen von Gartenstühlen genäht und sie unserem Tierheim gespendet

  25. Hallo ich bin Birte 😊 super toll das zu lesen. Mache ich ähnlich von alten Handtüchern, Bettlaken und so weiter. Zuerst immer Spültücher, Putztücher jeglicher Art, Staubtücher, Pottlappen und und was man gerade braucht 😉 danach sind es für draußen nochmals Putzlappen.

  26. Hallo,
    Ich bin ein großer Fan von Up Cycle! Manchmal erbt man aber auch altes, zerschlissenen, weißes Leinen, das zu nichts mehr zu gebrauchen ist, und da ist es für mich sehr hilfreich gewesen, diese historischen Teile einer Papiermühle zukommen zu lassen. Der Künstler war ganz begeistert, da er so etwas kaum mehr bekommt!

  27. Wie viele tolle Ideen! Besonderes Lob an Silke für ihre Nähkurse an der Förderschule (man kann nur hoffen, dass so etwas echt Schule macht)!

    Bei mir wird alte Bettwäsche zu Boxershorts für meine Jungs (das macht soki in Kassel), zu Nussmilchbeuteln für die Veganer unter uns, zu Multifunktionssäckchen für Kleinkram, Flaschen, Schuhe etc.

    Mein Lieblingsprojekt ist es, alte (Aussteuer-) Laken aus echtem Leinen – teils eigene Erbstücke, teils von Ebay – zu Spannlaken und Bezügen zu nähen, weil Leinen für die zunehmend warmen Sommer einfach am besten geeignet ist.

  28. Ich nähe aus alten Bettbezügen Schlafsäcke für Jugendherbergen oder einfache Unterkünfte wenn wir mit den Fahrrädern unterwegs sind. Bei den Bettbezügen jene Seiten abschneiden, die dünn geworden sind, dann schmaler zusammennähen.
    Je nach Länge des Bettbezuges schneide ich beide Knopfleisten ab und mache einen Saum.
    Wenn der Bezug länger ist, lasse ich das Teil mit den Knopflöchern dran und schneide die Seite mit den Knöpfen so (ab 30-40 cm), dass dann jener Teil auf dem man liegt, länger ist und über das Kopfkissen gelegt werden kann.

    In diese schmalen Schlafsäcke habe ich auch schon Luftmatratzen reingeschoben und aufgeblasen. Es ist viel angenehmer darauf zu liegen. Mit der Knopfleiste kann man diesen Bezug schliessen. Wenn unsere kleine Enkelin mit unterwegs ist, schieben wir diese Luftmatratze in einen zweiten ebensolchen schmalen Schlafsack. Die Enkelin schläft dann so darin und rutscht rechts und links nicht von der (Luft-) Matratze runter.

    Noch eine Idee:
    mit Kopfkissen- und Bettdeckenbezügen lässt sich wunderbar spielen. Kinder schlüpfen gerne rein, zelten damit und wohnen darin. Dünne Stellen oder Risse dienen als Fenster.

    An Geburtstagsparty schlüpfen Kinder gemeinsam rein, was von innen und aussen sehr lustig aussieht.

    Bei einem Kissenbezug kann man oben ein Loch für den Kopf und seitwärts abschneiden für Armlöcher.
    Je nach Bedarf kann man mit wasserfesten Filzstift oder Pinsel und Farbe ein gewünschtes Thema drauf malen.

    Für weitere Spielideen mit Bettwäsche gibt es ganze Bücher.
    Ich bin 66 und die Ideen gehen nie aus. Viel Freude euch allen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben